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Frau in blauen Sneakers hält sich das Knie
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Lieber gegen Verletzungen vorbeugen statt monatelange Therapien erdulden 

Sport unterstützt beim Abspecken und fördert die Gesundheit. Doch treten mit 1,5 Millionen Verletzungen jährlich Sportverletzungen viel häufiger auf als angenommen. Aber Sie können vorbeugen. Lesen Sie, welche Sportverletzungen es gibt und wie Sie sie vermeiden.

Wie Sie Sportverletzungen verhindern

Unfälle beim Sport passieren hauptsächlich dann, wenn sich Athleten überschätzen oder sich ungenügend vorbereitet haben.

So können Sie vorbeugen:

  • Lassen Sie sich vom Arzt untersuchen, wenn Sie über 35 Jahre sind und eine längere Sportpause eingelegt haben.
  • Überprüfen Sie, ob Ihre Ausrüstung den neuesten Anforderungen genügt. Beim Laufsport zählen dazu gute Laufschuhe, die ausreichend abfedern, den Fuß stützen und die Sprunggelenke schützen. Beim Inlineskaten und Skifahren brauchen Sie einen Helm.
  • Wärmen Sie sich mindestens 15 Minuten vor dem Sport gründlich auf, damit Ihre Muskeln und Ihre Gelenke geschmeidig werden. Beginnen Sie dann sofort mit dem Training, bevor der Körper wieder abkühlt.
  • Beenden Sie Ihr Training mit einem Cool-down oder Lockerungsübungen. Dann erholt sich Ihr Körper schneller.
  • Steigen Sie langsam in eine Trainingseinheit ein und erhöhen Sie die Intensität nur allmählich. So gewöhnen Sie sich besser an neue oder nur selten ausgeübte Übungen und Sportarten.

Beugen Sie den häufigsten Sportverletzungen vor


Zerrungen und Faserrisse der Oberschenkel- und der Wadenmuskulatur treten meistens beim Fußball, Tennis oder Squash auf. Sie entstehen durch Umknicken, Sprints oder abruptes Bremsen. Bei warmen Außentemperaturen erhöht der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten das Risiko von Muskelzerrungen. Sie können solchen Verletzungen vorbeugen, indem Sie

  • viel trinken.
  • Ihre Wadenmuskulatur mit speziellen Kräftigungsübungen stärken.

Bänderrisse am Knie- und Sprunggelenk entstehen beim Umknicken des Fußes oder dem Verdrehen des Knies beim Ball- und Laufsport sowie beim Skifahren.

Gegen diese Verletzungen lässt sich mit

  • einem speziellen Training der Beinmuskeln,
  • geeigneten Sportschuhen,
  • einer Sprungschulung,
  • einem gezielten Lauftraining

vorbeugen.

Meniskusverletzungen haben häufig ihre Ursache in abrupten Drehungen und Stopps beim Tennis, Fußball oder Skifahren.

Solche Verletzungen vermeiden Sie, indem Sie

  • Ihre Finger von sehr gelenkbelastenden Sportarten lassen.
  • nicht tief in die Hocke gehen.
  • Ihr Knie mit Protektoren schützen.
  • Ihre Kniemuskeln gelenkschonend mit Radfahren oder auf dem Ergometer aufbauen.


Der Tennisellenbogen entsteht durch eine Überlastung der Muskeln, die vom Handgelenk zum Ellenbogenknochen reicht.

Diese Verletzung vermeiden Sie, indem Sie

  • einseitigen Belastungen aus dem Weg gehen.
  • Ihre Arbeitshaltung mit einem Training verbessern.
  • die angewandte Sporttechnik überprüfen.
  • eine ergonomische Tastatur verwenden.


Prellungen durch einen Tritt oder einen Schlag kommen häufig beim Fußball vor. Mit einem Schienbein-, Knie- und Ellenbogenschutz lässt sich dieser Verletzung vorbeugen.

Verstauchungen von Hand-, Knie- und Sprunggelenken beruhen auf plötzlichen Beschleunigungen und Bremsmanövern beim Fußball, Squash, Tennis oder im Alltag.
Sie können diesen Verletzungen vorbeugen durch

  • Stretching und Dehnübungen,
  • Bandagen oder Tape-Verbänden.


Achillessehnenrisse haben ihre Ursache in einer chronischen Überbelastung der Achillessehne beim Sport.

Solche Verletzungen vermeiden Sie mit

  • speziellen Kräftigungsübungen der Wadenmuskulatur,
  • Analyse und Optimierung des Laufstils,
  • geeigneten Sportschuhen.


Knochenbrüche beim Skifahren und Skilanglauf verhindern Sie mit guter Vorbereitung. Trainieren Sie Ausdauer und Beinmuskulatur drei bis vier Monate, bevor es auf die Piste geht.