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Künstliche Befruchtung: 2016 noch mehr Leistung! 

Ungewollt kinderlose Ehepaare können aufatmen! Nicht nur, weil medizinische Behandlung den bisher vergeblich ersehnten Nachwuchs inzwischen bringen kann. Auch, weil die IKK die "künstliche Befruchtung" höher als bisher bezuschusst! Insgesamt werden so 100 Prozent der für die künstliche Befruchtung anfallenden Kosten gedeckt.

Künstliche Befruchtung: Die Krankenkasse hilft

Leider bleiben immer mehr Paare kinderlos. Auf natürlichem Weg bleibt der Kinderwunsch heutzutage in Deutschland im Schnitt für eines von sieben Paaren unerfüllt, sagen aktuelle Statistiken. Nicht alle Betroffenen entscheiden sich in dieser Situation für den Versuch einer künstlichen Befruchtung, hohe Kosten inklusive.

Auf die derzeit jährlich etwa 800.000 Paare jedoch, die diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, kommt neben der persönlichen oft auch eine erhebliche finanzielle Herausforderung zu: Eine solche medizinisch erreichte Befruchtung kann unter Umständen mehr als 10.000 Euro kosten.

Die Kostenübernahme der künstlichen Befruchtung als gesetzliche Leistung ist auf 50 Prozent begrenzt. Den betroffenen Paaren verbleibt oft ein hoher Eigenanteil.

Im Interesse unserer Versicherten reduzieren wir mit einem weiteren Zuschuss den verbleibenden Eigenanteil.

Der höhere Zuschuss wird für alle gesetzlich abrechnungsfähigen Leistungen im Zusammenhang mit der künstlichen Befruchtung gewährt und kann bei verheirateten Paaren bis zu 100 Prozent ihres Eigenanteils betragen, wenn beide Partner bei der IKK BB versichert sind. Ist nur ein Partner bei der IKK BB versichert, wird der verbleibende Anteil zur Hälfte erstattet.

Zur Beantragung der künstlichen Befruchtung erstellt ein zugelassener bzw. ermächtigter Arzt einen Behandlungsplan, der vor Beginn der Behandlung zur Genehmigung bei der IKK BB eingereicht wird. Dabei entscheidet der Arzt, welche der Behandlungsmethode für das Paar medizinisch geeignet ist.

Nach erfolgter Behandlung wird der gesetzliche Kostenanteil direkt über Ihre Krankenversicherungskarte abgerechnet. Den weiteren Zuschuss erhalten Sie nach Abschluss des Behandlungsversuches von uns erstattet.

Feste Kriterien des Gesetzgebers

Der Gesetzgeber legt strenge Kriterien für die künstliche Befruchtung an. Anders als bei der Erstattung für die bei der künstlichen Befruchtung entstandenen Kosten lässt der Gesetzgeber der IKK (wie auch allen anderen Krankenkassen) bei den Zulassungskriterien für die erstattungsfähige Behandlung leider keine Entscheidungsspielräume:

  • Das betrifft zum Beispiel die standesamtliche Eheschließung als Voraussetzung.
  • Vorgeschrieben ist auch eine vor der eigentlichen Maßnahme stattfindende unabhängige Beratung der Eheleute.
  • Zudem dürfen nur Eizellen und Samen der Ehegatten verwendet werden.
  • Frauen müssen dafür in der Regel mindestens 25 und höchstens 40 Jahre alt sein, Männer müssen ebenfalls mindestens 25 und dürfen nicht älter sein als 50 Jahre.
  • Ebenfalls festgelegt ist die - je nach Methode und ärztlicher Einschätzung maximal sinnvolle - Zahl der Behandlungszyklen, für die eine Kostenerstattung geltend gemacht werden kann.