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Informationen zur Beitragseinstufung für Selbstzahler 

Die beitragspflichtigen Einnahmen werden unter Berücksichtigung Ihrer gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit festgestellt. Dabei sind mindestens die Einnahmen zu berücksichtigen, die bei einem vergleichbaren versicherungspflichtig Beschäftigten herangezogen werden.

Bei dem Berechnen der Beiträge haben wir gesetzliche Grenzen zu beachten.

Liegt Ihr Einkommen über der Mindestbemessungsgrenze, aber unter der Beitragsbemessungsgrenze, werden die Beiträge aus Ihrem tatsächlichen Einkommen berechnet.

Die aktuellen Informationen zur Beitragseinstufung für Freiwillig Versicherte finden Sie hier.

Noch nicht Mitglied der IKK BB?

Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt mindestens 60.750 Euro brutto (Jahresarbeitsentgeltgrenze 2019) beträgt, sind nicht krankenversicherungspflichtig. Sie können sich aber bei der IKK BB freiwillig versichern. Darüber hinaus steht die freiwillige Krankenversicherung auch weiteren Personengruppen offen, wie Selbstständigen, Beamten oder Studenten und Rentnern, soweit sie nicht pflichtversichert sind. Die Anmeldung zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung finden Sie in unserem Formularcenter. 

Was hat sich bereits ab 01.01.2018 bei der Beitragsberechnung insbesondere der selbstständig Tätigen geändert?

Die Höhe der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung wird für freiwillig Versicherte ab 01.01.2018 vorläufig festgesetzt, wenn der für die Beitragseinstufung maßgebliche Einkommensteuerbescheid Einkünfte aus Arbeitseinkommen oder Vermietung und Verpachtung enthält.

Eine endgültige Berechnung der Beiträge erfolgt rückwirkend nach dem tatsächlichen Einkommen. Maßgeblich ist künftig der Einkommensteuerbescheid für das jeweilige Kalenderjahr, erstmalig für das Jahr 2018. Hierbei kann es für das freiwillige Mitglied rückwirkend zu Nachforderungen oder Erstattungen der Beiträge kommen.

Ihren Beitrag berechnen wir zunächst nach dem letzten Einkommensteuerbescheid. Änderungen erfolgen jeweils mit Beginn des auf den Einkommensteuerbescheid folgenden Monats.

Was hat sich ab 01.01.2019 insbesondere für hauptberuflich selbstständig Tätige geändert?

Die Mindestbemessungsgrundlage der hauptberuflich selbstständig Tätigen ist deutlich reduziert worden. Sie entspricht jetzt der allgemeinen Mindestbemessungsgrundlage von monatlich 1.038,33 Euro (2019). Dieser Betrag liegt auch unterhalb der bisherigen besonderen Mindestbemessungsgrenzen für Härtefälle oder Existenzgründer. Damit entfällt auch das aufwendige Antragsverfahren für diese Personenkreise.

Als beitragspflichtiges monatliches Einkommen setzen wir im Grundsatz höchstens 4.537,50 Euro monatlich (2019) an. Das ist die Beitragsbemessungsgrenze. 

Während eines Krankengeldbezuges besteht Beitragsfreiheit für das entfallende Arbeitseinkommen. Die bisherige Einschränkung, nach der auch während des Krankengeldbezuges Beiträge zu zahlen waren, wenn das zuvor erzielte Einkommen die Mindestbemessungsgrenze nicht erreicht hat, ist entfallen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den aktuellen Beitragsverfahrensgrundsätzen samt Begründung.

Was passiert bei einem Gewinneinbruch?

Bei einem plötzlichen Gewinneinbruch von mehr als 25 Prozent zum letzten Einkommensteuerbescheid können Selbstständige den Beitrag zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung reduzieren lassen. Das heißt, wir passen Ihre Beiträge an die aktuellen Verdienstverhältnisse an. Legen Sie uns dafür bitte einen aktualisierten Vorauszahlungsbescheid Ihres Finanzamtes vor.

Was passiert, wenn der Einkommensteuerbescheid für 2018 vorliegt?

Die endgültige Beitragseinstufung erfolgt nach dem jeweiligen Einkommensteuerbescheid. Wir teilen Ihnen dann mit, ob und in welcher Höhe Erstattungen oder Nachforderungen erfolgen.

Weitere Fragen?

Für Fragen stehen wir Ihnen gern unter der Telefonnummer (030) 21991380 für Berlin und (0355) 2911321 für Brandenburg zur Verfügung.