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Aufwendige Wurzelkanalbehandlung - Kostenvorteile für IKK-Versicherte 

Eine Wurzelkanalbehandlung hat das Ziel, einen Zahn trotz irreversibel geschädigtem oder abgestorbenem Nerv zu erhalten. Kassenärztliche Leistungen decken die Kosten einer Wurzelbehandlung mit erhöhtem Aufwand oft nicht ab. Versicherte der IKK BB können jedoch von einer besonderen Vereinbarung mit der KZVLB profitieren, die einen Zuschuss zur Wurzelkanalbehandlung auch bei Nicht-Kassenleistungen ermöglicht.

Kosten für die Wurzelbehandlung - großes Sparpotenzial für IKK-Versicherte

Besonders aufwendige oder mit modernsten Methoden durchgeführte Wurzelkanalbehandlungen müssen bei vielen gesetzlichen Krankenkassen komplett selbst gezahlt werden. Es entfällt in diesem Fall also auch der Zuschuss in Höhe der gesetzlichen Leistung. Die Kosten einer Wurzelbehandlung mit erhöhtem Aufwand betragen teilweise bis zu 1.000 Euro. Versicherte der IKK können jedoch von einer besonderen Regelung profitieren. In Zusammenarbeit mit der KZVLB (Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg) und vielen brandenburgischen Zahnarztpraxen können Nicht-Kassenleistungen für eine Wurzelkanalbehandlung in Anspruch genommen werden, ohne dass der Zuschuss in Höhe der gesetzlichen Leistung entfällt. Die Kosten einer Wurzelbehandlung reduzieren sich dadurch für Sie teilweise um mehrere Hundert Euro. In welchen Zahnarztpraxen Sie die besonderen Leistungen der IKK bei einer Wurzelbehandlung in Anspruch nehmen können, erfahren Sie hier oder gebührenfrei am IKK-Servicetelefon unter 0800-88 33 2 44. Die Kosten einer standardmäßigen Wurzelbehandlung werden bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen natürlich von der IKK weiterhin als normale Kassenleistung gezahlt.

Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig?

Im Inneren von Zähnen befindet sich die Zahnpulpa (Zahnnerv). Die Zahnpulpa verläuft in den Wurzelkanälen bis an die Spitzen der Zahnwurzeln. Durch eine Karies, Hitzeeinwirkung bei Zahnbehandlungen oder Risse in Zähnen und Füllungen kann sich die Zahnpulpa entzünden. Entzündungen der Zahnpulpa bilden sich ab einem gewissen Stadium nicht mehr zurück. Unbehandelt kann sich die Entzündung zum Beispiel auf den Kiefer ausbreiten und dort schwere Abszesse verursachen. Um dies zu verhindern, wird bei einer Wurzelkanalbehandlung die entzündete oder abgestorbene Zahnpulpa entfernt.

Wie läuft eine Wurzelkanalbehandlung ab?

Bei einer Wurzelbehandlung wird über einen Zugang an der Zahnoberseite die Zahnpulpa entfernt. Dabei kommen zum Beispiel kleine Feilen aus Titan zum Einsatz. Durch eine gründliche Spülung und Desinfektion des Wurzelkanals sollen bei einer Wurzelkanalbehandlung möglichst alle Keime im Wurzelkanal entfernt werden. Vielfach erfolgt zur Desinfektion oder zur Bekämpfung von kleinen Entzündungen unter der Wurzel auch eine provisorische Einbringung von Medikamenten in den Wurzelkanal. Für eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung sind dann mehrere Sitzungen nötig. Am Ende einer Wurzelbehandlung werden die Wurzelkanäle mit einer speziellen Füllung versehen. Die gesamte Behandlung findet unter Lokalanästhesie statt. So werden Schmerzen für den Patienten weitgehend verhindert.

Welche Vorteile bietet eine aufwendigere Wurzelkanalbehandlung?

Die von gesetzlichen Krankenkassen erstatteten Kosten einer Wurzelbehandlung lassen eine optimale Aufbereitung des Wurzelkanals oft nicht zu. Ein Grund dafür sind zum Beispiel stark gekrümmte Wurzelkanäle, die sich mit Standardmethoden schlecht reinigen und aufbereiten lassen. Häufig müssen wurzelbehandelte Zähne deshalb nach einigen Jahren gezogen werden. Bei privater Abrechnung können Versicherte der IKK BB dagegen zum Beispiel Behandlungen mit einem Laser und eine spezielle Ozon-Desinfektion in Anspruch nehmen. Dies erhöht die langfristigen Erfolgsaussichten einer Wurzelkanalbehandlung deutlich.