Masernimpfung Erwachsene IKK BB

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Masernimpfung für Erwachsene

Masern sind in Deutschland wegen ihrer hohen Ansteckungsgefahr meldepflichtig. Leider kommt es in Europa aufgrund der geringen Impfdichte immer wieder zu Ausbrüchen der Krankheit.

Viele Menschen unterschätzen die vermeintlich harmlose Kinderkrankheit jedoch. Tatsächlich können Masern bei Erwachsenen und Kindern zu schweren Komplikationen führen.

Folgende Eigenschaften machen Masern selbst bei Erwachsenen zu einer ernst zu nehmenden Krankheit:

  • Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich.
  • Antibiotika sind gegen Viruserkrankungen wie Masern nutzlos.
  • Betroffene können bereits mehrere Tage vor Ausbruch der Krankheit ansteckend sein, ohne es zu wissen.
  • Eine Infizierung ist über mehrere Meter hinweg möglich.
  • Durch die Schwächung des Immunsystems haben zusätzliche Erreger leichtes Spiel.
  • Die Komplikationsrate liegt bei fast 20 Prozent.
  • Masern können gefährliche, selten sogar tödliche, Spätkomplikationen nach sich ziehen

Wer kann sich gegen Masern impfen lassen?

Bei der Impfung gegen Masern gilt eine Zweifachimpfung bis zum Ende des zweiten Lebensjahres als empfehlenswert. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Masernimpfung für Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr. Diese Behandlungen sind für nach 1970 Geborene kostenfrei, wenn:

  • noch keine Impfung gegen Masern durchgeführt wurde
  • die Person als Kind nur einmal geimpft wurde
  • oder der Impfstatus unklar ist.

Zusätzlich zu diesem Angebot erstattet die IKK die Kosten für eine Impfung gegen Masern bei Erwachsenen, die vor 1970 geboren sind, zurück. Dies gilt, wenn ein Arzt zur Impfung rät.

Eine Empfehlung zur Impfung gegen Masern bei Erwachsenen wird für Personen ausgesprochen, die im Gesundheitsbereich oder in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind.