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IKKids-Programm: Kariesvorsorge bereits ab dem 10. Lebensmonat 

Frühzeitig erkannte Karies bei Kindern senkt das Risiko für Folgeschäden bei Ihrem Kind deutlich. Das IKKids-Programm bietet Vorsorgeuntersuchungen für Kinder beim Zahnarzt bereits ab dem 10. Lebensmonat an. Die IKK BB stellt Ihnen damit diese wichtige Vorsorgeleistung zwei Jahre früher zur Verfügung, als es der Gesetzgeber fordert. Die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen werden in einem speziellen Infobogen erfasst, der im Rahmen des IKKids-Programms auch Ihrem Kinderarzt zur Verfügung steht. So kann auch der Kinderarzt im Rahmen der Routinechecks Karies bei Kindern im Frühstadium besser erkennen und einschätzen. In das IKKids-Programm können Sie sich bereits bei vielen Kinderärzten unkompliziert einschreiben.

Karies bei Kindern: Mit der IKK frühzeitig vorsorgen und behandeln

Bis zum 6. Lebensjahr tritt in Deutschland bei ca. jedem 2. Kind Karies auf. Besonders stark betroffen sind dabei die oberen Frontzähne. Karies bei Milchzähnen ist für Kinder oft schmerzhaft und kann unter anderem zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme und Sprachentwicklung führen. Außerdem erhöht Karies bei Milchzähnen das Risiko für Karies bei den bleibenden Zähnen deutlich. Wenn Sie am IKKids-Programm teilnehmen, kann Ihr Kind beim Zahnarzt bereits ab dem 10. Lebensmonat kostenlos Vorsorgeuntersuchungen für Karies bei Kindern wahrnehmen.

Warum ist Karies bei Milchzähnen so problematisch?

Karies bei Kindern kann leicht von Milchzähnen auf die bleibenden Zähne übergehen. Karies bei Milchzähnen breitet sich oft bis in die Wurzeln aus und kann so bereits die darunter liegenden bleibenden Zähne schädigen. Milchzähne dienen weiterhin als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Ein früher Zahnverlust durch Karies bei Kindern führt deshalb häufig zu einem Zahnengstand. Starke Karies bei Milchzähnen kann auch zu eitrigen Abszessen führen, die bei Kindern vielfach starke Schmerzen und Fieber auslösen.

Karies bei Milchzähnen behandeln

Karies bei Milchzähnen zeigt sich zuerst in Form von weißen oder kreidigen Stellen auf dem Zahnschmelz. Diese Initialkaries kann meist noch gut durch eine Remineralisierung und vorbeugende Versiegelung des Milchzahns behandelt werden. Größere Kariesherde müssen aber auch bei Kindern mit Füllungen versorgt werden. Bei tief in den Zahn eindringender Karies kann der Zahnarzt auch Kinder meistens nicht vor dem Bohrer bewahren. Einige Zahnärzte bieten Kindern jedoch bereits eine schonende Behandlung mit einem speziellen Gel oder einem Laser für Karies bei Milchzähnen an. Als Alternative zur bekannten Lokalanästhesie (ÑSpritzeì) kommt bei stark ausgeprägter Karies bei Kindern unter Umständen auch eine kurze Narkose oder Schlafnarkose infrage.

Karies bei Kindern vorbeugen

Hauptverantwortlich für Karies bei Kindern sind zucker- und säurehaltige Getränke bzw. Nahrungsmittel. Deshalb raten Zahnärzte Kindern nicht ständig gesüßte Tees, Fruchtsäfte oder Süßigkeiten anzubieten. Wenn überhaupt, sollten süße oder saure Getränke nur zu den Mahlzeiten gegeben werden. Eine zahnschonende Alternative stellen ungesüßte Tees oder Wasser dar. Karies bei Kindern kann auch durch eine Pflege der Milchzähne mit speziellen Kinderzahncremes vorgebeugt werden. Kinder bis zu zwei Jahren sollten sich einmal täglich (am besten am Abend nach dem Essen) die Zähne putzen. Für größere Kinder wird zweimal tägliches Zähneputzen empfohlen.