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Quelle: Fürst-Donnersmarck-Stiftung
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IKK BB bietet Langzeit-Reha im Berliner Fürst-Donnersmarck-Haus 

Schwere Hirnschäden nach Unfällen oder Schlaganfällen treffen auch Jüngere. Weil Langzeit-Therapien rar sind, landen Patienten, obwohl sie Rehabilitationspotenzial haben - nach der Akut-Reha oft dauerhaft im Pflegeheim. Von dort führt der Weg selten zurück in ein selbstständiges Leben. Für ihre Patienten mit schweren neurologischen Schäden bietet die IKK BB nun die Möglichkeit einer Langzeit-Reha im P.A.N.-Zentrum in Berlin-Frohnau an. Und auch Versicherte, die medizintechnische Unterstützung zum Atmen brauchen und davon unabhängig werden wollen, finden hier Hilfe.

Hierfür hat die IKK BB einen Kooperationsvertrag  mit der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin und der Hausarztpraxis Dr. med. Mathias Appel und Rosemarie Paczinski-Henkelmann abgeschlossen. Er regelt die interdisziplinär begleitete Langzeit-Rehabilitation  von Patienten im P.A.N. Zentrum.  Zum Reha-Vertrag  gehören die Post-Akute  Neurorehabilitation  und auch die Unterstützung bei der Entwöhnung von Beatmung (UEvB). Die IKK-Vereinbarung für Langzeit-Reha umfasst ein exklusives Therapieangebot, das individuellen Bedürfnissen folgt. Der lichtdurchflutete, mit modernster Technik ausgestattete Neubau in Frohnau schafft beste Bedingungen für das innovative Therapiekonzept zur Langzeit-Rehabilitation zurück in ein möglichst eigenständiges Leben mit minimaler Technologieabhängigkeit und mit einem  Alltags- und Arbeitsleben.  

Moderne Langzeittherapie im P.A.N. Zentrum

Das Team des P.A.N. Zentrums in Berlin-Frohnau ist spezialisiert auf 18 - 60 Jährige mit erworbenen Schäden des Nervensystems und füllt so eine Versorgungslücke bei der Langzeit-Rehabilitation in Deutschland. Die Behandlung an insgesamt 66 Langzeit-Reha-Plätzen dauert 18 bis 24 Monate. Die Stiftung bietet hochmoderne, der jeweiligen Selbständigkeit des Patienten angemessene Betreuungs-, Trainings- und Wohnformen an. Architekten, Therapeuten und Neurologen entwickelten das Raumkonzept gemeinsam mit Patienten speziell für den Bedarf bei Langzeit-Rehabilitation. Architektur verbindet sich mit den spezifischen Zielen ihrer Nutzer.

Dies hat positiven Einfluss auf die langzeittherapeutische Arbeit des P.A.N. Zentrums. Offene Therapieräume, freundliche Orte der Begegnung und wohnliche Rückzugsräume stellen die Bedürfnisse der Langzeit-Patienten in den Mittelpunkt. Mit Erfolg: Rund 70 Prozent der Neuaufgenommenen schaffen es nach eineinhalb bis zwei Jahren, wieder selbstständig in betreuten Wohnformen zu wohnen und zum Teil wieder einer Arbeit nachzugehen.

Wieder selbst atmen lernen

Auch hirngeschädigte Versicherte mit invasiver Beatmung oder Trachealkanüle können in dieser Langzeit-Rehabilitation die künstliche Beatmung reduzieren oder sogar beenden und dann auf eine anschließende Langzeittherapie im P.A.N. Zentrum antreten. Auf dem Weg zum "Weaning" im Krankenhaus, dem letzten Schritt zurück zum selbstständigen Atmen, können Patienten hier für 12 bis 18 Monate selbstbestimmt leben und dabei professionell angeleitet das Atmen ohne Gerät trainieren.

Mehr zum P.A.N. ZENTRUM für Post-Akute Neurorehabilitation im Fürst Donnersmarck-Haus Berlin-Frohnau erfahren Sie auf www.panzentrum.de oder über Prof. Dr. med. Stephan Bamborschke, Telefon: 030 40606-231

IKK BB berät zu Langzeit-Reha

Wenn Sie sich zu diesem Angebot der IKK BB zur Langzeit-Rehabilitation in Berlin beraten lassen möchten, dann wenden Sie sich gern an das IKK BB-Versorgungsmanagement:

Aidene Scherz Telefon: 030 21 991 -334.