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Schutzimpfungen: Lebensretter im Kampf gegen Infektionserkrankungen 

Bonus: Ihre Belohnung für vollständigen Impfschutz

Versicherte, die Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis, Virusgrippe oder Gebärmutterhalskrebs in Anspruch nehmen wollen, profitieren von den freiwilligen Leistungen der IKK. Nutzen Sie die Möglichkeiten kostenfreier Impfungen. Als Krankenkasse sieht die IKK Ihr Wohlergehen als wichtigstes Anliegen und belohnt einen vollständigen Impfschutz mit einer Bonuszahlung von 10 Euro. Gegen Vorlage Ihrer IKK-Gesundheitskarte stehen Ihnen das Impfmaterial und die Beratung Ihres Arztes zahlungsfrei zur Verfügung. Zu den umfassenden Impfleistungen zählen:

  • Die Aufklärung über Nutzen und Risiken durch den Arzt
  • Das Ausstellen eines kostenfreien Impfausweises
  • Das regelmäßige Aktualisieren Ihres Impfausweises.

Impfzyklen: Die Leistungen der IKK BB

Die Impfpläne des Robert Koch Instituts unterscheiden verschiedene Impfzyklen.

  • Die Grundimmunisierung in bis zu vier Teilimpfungen wird im frühkindlichen Alter vorgenommen und sollte bis zum 23. Lebensmonat abgeschlossen sein.
  • Auffrischungsimpfungen sollten bis zum 18. Lebensjahr durchgeführt werden, ebenso Nachimpfungen und die Grundimmunisierung gegen Humane Papillomviren.
  • Standardimpfungen, beispielsweise gegen Influenza, werden ab dem Alter von 18 Jahren empfohlen.

Im Leistungskatalog der IKK BB als gesetzlicher Krankenkasse sind Impfungen enthalten, die die Standard- und Regelimmunisierung absichern und der empfohlenen Auffrischung Ihres Impfschutzes dienen. Einige Schutzimpfungen, die noch nicht im Leistungskatalog aufgenommen sind, übernimmt die IKK BB als eigene Satzungsleistungen und erstattet die Kosten für Impfstoff und ärztliche Impfleistung. Versicherte ab 18 Jahren tragen eine gesetzlich festgelegte Zuzahlung für den Impfstoff. Zu den Leistungen, die die IKK unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt, gehören die Impfungen gegen:

  • Diphtherie
  • Haemophilus influenzae b-Infektionen
  • Hepatitis A und Hepatitis B
  • Masern
  • Meningokokken
  • Mumps
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Pneumokokken-Infektionen
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Röteln
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Tollwut
  • Varizellen (Windpocken) sowie
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
  • Human Influenza (Virusgrippe)
  • Gebärmutterhalskrebs (HPV).

Schutzimpfungen: Lebensretter im Kampf gegen Infektionserkrankungen

Die Geschichte der Schutzimpfungen geht auf den englischen Landarzt Edward Jenner zurück. Im späten 18 Jahrhundert nahm er den Kampf gegen die damals grassierenden hochansteckenden Pocken auf. Er benutzte ungefährlichen Lebendimpfstoff, um im Jahr 1796 den weltweit ersten Impfpatienten gegen die gefährliche Pockenerkrankung zu immunisieren. Heute gehören Schutzimpfungen zu den wichtigsten Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge. Sie werden ab dem Säuglingsalter in festgelegten zeitlichen Intervallen verabreicht. Konsequenten Impfkampagnen ist es zu verdanken, dass Pocken weltweit als ausgerottet gelten und lebensbedrohliche Erkrankungen wie Kinderlähmung und Diphterie fast vollständig zurückgedrängt werden konnten.

Wissenschaftliche Standards: Die Impfempfehlungen des Robert Koch-Instituts In Deutschland ist das Berliner Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung der Bundesregierung mit der Krankheitsüberwachung und -prävention betraut. Seine Aufgabe ist besonders die Beobachtung der Verbreitung von Infektionskrankheiten und die Planung von Vorsorgemaßnahmen zu ihrer Verhütung. Die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch Instituts erarbeitet Empfehlungen für ziel- und altersgruppenspezifische Impfpläne. Sie gelten als Leitlinie für die Impfempfehlungen der Bundesländer. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) als Selbstverwaltungsgremium der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen integriert die erarbeiteten Standards in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Die IKK BB übernimmt die Kosten für alle Schutzimpfungen, die im Rahmen des empfohlenen Impfplans in Anspruch genommen werden.