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Risiko für Gebärmutterhalskrebs senken: HPV-Impfung 

Heute zur Verfügung stehende Impfstoffe gegen das Humane Papillomavirus (HPV) können das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, erheblich senken. Allerdings ist ein solcher Impfschutz nur für junge Mädchen sinnvoll, bei denen noch kein Infektionsrisiko durch Sexualkontakte gegeben war.

Was sind Humane Papillomaviren (HPV)?

Humane Papillomaviren (HPV) sind Viren, die bevorzugt Haut- und Schleimhautzellen befallen und dazu führen, dass diese Zellen unkontrolliert wachsen. Meistens handelt es sich dabei um gutartige Warzen, doch einige HPV-Arten können auch bösartige Tumore hervorrufen, vor allem Gebärmutterhalskrebs.

Wann wird eine HPV-Impfung empfohlen?

Humane Papillomaviren sind sehr weit verbreitet und werden hauptsächlich beim Intimverkehr übertragen. Wer sexuell aktiv ist, hat automatisch ein hohes Risiko, früher oder später mit ihnen in Berührung zu kommen. Deshalb ist eine HPV-Impfung nur für junge Mädchen sinnvoll, die noch keine Sexualkontakte (gehabt) haben.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts, welche für die Empfehlung von Impfungen zuständig ist, hat die Impfung gegen HPV für alle Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen. Spätestens bis zum 18. Lebensjahr (d.h. bis zu dem Tag vor dem 18. Geburtstag) sollen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Damit soll die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle zukünftig deutlich verringert werden. Die Impfung sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr durchgeführt werden, um eine Ansteckung mit den sexuell übertragbaren Humanen Papillomviren (HPV), welche für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, zu verhindern.

Hilft die HPV-Impfung bei Gebärmutterhalskrebs?

Nein! Die HPV-Impfung ist eine rein vorbeugende Maßnahme und senkt das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Ist bereits eine Infektion mit diesen Viren erfolgt, hilft eine Impfung nicht mehr. Auch wenn bereits ein bösartiger Tumor entstanden ist, kann die Impfung nicht zur Besserung oder Genesung beitragen.