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FSME-Impfung: Schutz vor Erkrankungen nach einem Zeckenbiss 

Sobald es draußen wärmer wird, lauern wieder hungrige Zecken im Busch. Mensch und Tier droht im Grünen Stichgefahr. Das ist nicht immer harmlos: Die winzigen Blutsauger können gefährliche Krankheiten, wie zum Beispiel die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Nicht bei jedem Zeckenstich werden tatsächlich Krankheitserreger übertragen. Das ist nur dann überhaupt möglich, wenn die Zecke selbst infiziert ist. Die Verbreitung von Krankheitserregern bei Zecken ist je nach Region unterschiedlich.

Die Hauptrisikogebiete der von ihnen übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) liegen in Süddeutschland (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Thüringen). Hinzu kommen einige Landkreise in Rheinland-Pfalz. In den letzten Jahren gab es auch vereinzelt Erkrankungen in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. sowie Teilen von Österreich, der Schweiz, Skandinavien, Osteuropa und in den baltischen Staaten. Verwandte Viren finden sich vereinzelt auch im östlichen Sibirien und dem angrenzenden China. Der üblicherweise verwendete Impfstoff zur FSME-Impfung, umgangssprachlich auch als Zeckenimpfung bezeichnet, immunisiert gegen beide Virustypen!

FSME-Impfung – wer zahlt?

FSME ist gottlob keine häufige, aber eine ernste Erkrankung. Die IKK BB bezahlt deshalb für ihre Versicherten den notwendigen FSME-Impfschutz, auch Zeckenimpfung genannt, in vollem Umfang. Und zwar sowohl bei erhöhtem Infektionsrisiko aus beruflichen Gründen als auch bei privater Gefährdung durch Naturaufenthalte als Spaziergänger, Campingurlauber oder Tourist. Das gilt auch außerhalb der Hochrisikogebiete und für den FSME-Impfschutz auf Auslandsreisen.

Bitte beachten Sie aber, dass der Impfschutz bei FSME unbedingt alle medizinisch nötigen Impfdosen umfassen muss, damit die Immunisierung zuverlässig wirkt!

Weitere Informationen zur FSME-Impfung gibt Ihnen auch Ihr Hausarzt!