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Alles rund um den Krankenhausaufenthalt 

Im Krankenhaus

Die IKK übernimmt die Kosten für Behandlung und die Pflege im Krankenhaus. Und zwar so oft und so lange, wie es nötig ist. In Ihrem Interesse sorgt die IKK dafür, dass Sie genau die – und nur die – Behandlung erhalten, die Sie brauchen. Dafür hat die IKK ein spezielles Krankenhaus-Fallmanagement entwickelt.

Auswahl des Krankenhauses

Kommt Ihr Arzt zu dem Schluss, dass eine ambulante Versorgung zur Erzielung des Heil- oder Linderungserfolges nicht ausreicht oder möglich ist und ein Krankenhausaufenthalt, zum Beispiel für eine Operation oder für eine Einstellung auf bestimmte Medikamente, erforderlich ist, füllt er für Sie ein Einweisungsformular aus. Der Arzt berät Sie auch bei der Auswahl des geeigneten, nächst erreichbaren Krankenhauses.

Diese Verordnung von Krankenhausbehandlung ist bei der IKK zur Erteilung einer Kostenübernahme rechtzeitig vorzulegen.

Im Krankenhaus legen Sie dann die Einweisung sowie die Kostenübernahme und Ihren Personalausweis oder Reisepass vor, damit die Abrechnung direkt zwischen der Klinik und der IKK erfolgt.

Ihr Anspruch auf die Art der Unterbringung bei Krankenhausaufenthalt richtet sich nach dem Standard der jeweiligen Klinik: Verfügt ein Krankenhaus nur über Ein- oder Zweibettzimmer, darf es für die Unterbringung im Zweibettzimmer keine gesonderten Zuschläge von Ihnen fordern.

Zuzahlung bei Krankenhausaufenthalt

Bei einem Krankenhausaufenthalt leisten Sie pro Tag einen gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteil von 10 Euro, jedoch nur für höchstens 28 Tage im Kalenderjahr. Dauert ein Klinikaufenthalt länger oder müssen Sie mehrmals innerhalb eines Jahres ins Krankenhaus, entfällt die Zuzahlung ab dem 29. Tag. Den Eigenanteil rechnet das Krankenhaus direkt mit Ihnen ab. Lassen Sie sich Ihren Eigenanteil auf jeden Fall quittieren. Auch die Zuzahlung für den Krankenhausaufenthalt wird auf die Höchstgrenze der Zuzahlungen angerechnet.

Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren muss im Krankenhaus gar nichts zugezahlt werden. Auch wenn der 18. Geburtstag in die Zeit eines Krankenhausaufenthalts fällt, erhebt das Krankenhaus für die anschließenden Behandlungstage keine Zuzahlung.

Mitaufnahme von Angehörigen

Für Kinder ist ein Klinikaufenthalt eine große seelische Belastung. In bestimmten Fällen nimmt die Klinik deshalb einen Elternteil mit auf, ohne dass der Familie dadurch Kosten entstehen. Voraussetzung ist, dass der Arzt die Notwendigkeit bescheinigt. Bei Bedarf klären die Mitarbeiter der IKK vor Ort die Mitaufnahme von Mutter oder Vater mit dem Krankenhaus.

Müssen Sie wirklich ins Krankenhaus? Ein Krankenhausaufenthalt ist immer unangenehm: Man reißt Sie aus Ihrer gewohnten Umgebung und trennt Sie von Ihrer Familie. Erholung zum Beispiel von einer Operation gelingt unter Umständen zu Hause besser. Für viele Behandlungen ist ein Krankenhausaufenthalt auch gar nicht nötig, diese erfolgen genau so gut ambulant. Deshalb setzt sich die IKK für eine Förderung des ambulanten Operierens ein. Arztpraxen oder Krankenhäuser führen heutzutage viele kleinere Operationen, zum Beispiel an Händen und Füßen oder die Beseitigung von Krampfadern ambulant durch. Der Patient geht dann schon einige Stunden später nach Hause und erholt sich im eigenen Bett von dem Eingriff. Zu allen wichtigen Fragen rund um Ihre konkrete Krankenhausbehandlung in Brandenburg oder Berlin berät Sie – bei einem planbaren Eingriff am besten vor der Behandlung – telefonisch oder persönlich unser IKKoptimal-Krankenhausteam. Nehmen Sie Kontakt auf!