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Eine Patientin auf einer Liege lächelt einer Zahnärztin zu
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Die Kontrolle beim Zahnarzt: lebenslängliche Belohnung möglich 

Angst vor dem Zahnarzt sollten vor allem diejenigen haben, die gar nicht erst zum Zahnarzt gehen. Denn Zahnschmerzen sind ein Hinweis darauf, dass man etwas verschleppt hat. Ein Zahnarzt hätte beginnende Karies, ein erhöhtes Risiko auf Karies oder Hinweise auf Parodontose und Auffälligkeiten des Zahnfleischs frühzeitig erkannt. Trotzdem lassen immer noch zu viele Patienten die kostenfreie Chance entgehen, zweimal jährlich den Zahnarzt nach dem Rechten sehen zu lassen. Dabei ist die Belohnung für regelmäßige Kontrolluntersuchungen ausgesprochen attraktiv: gesunde Zähne und die Aussicht darauf, viele Jahre lang ohne jegliche Beschwerden zu verbringen. Als einfache Formel kann man es auch so auf den Punkt bringen: Wer regelmäßig zum Zahnarzt geht, muss vielleicht sein ganzes Leben nie zum Zahnarzt. Wenn man es nämlich muss, weil man Beschwerden oder Schmerzen hat, wird der Gang zum Zahnarzt deutlich unangenehmer.

Die Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt: kostet nichts und tut nicht weh

Manche Patienten haben Angst, dass der Zahnarzt tatsächlich etwas entdecken könnte – und dann den Bohrer hervorholt. Aber selbst dann, wenn eine kariöse Stelle entdeckt wird, die noch keine Schmerzen verursacht hat: Die Behandlung mit dem Bohrer ist im frühen Stadium ausgesprochen harmlos und sowieso schmerzfrei.
Zahnärzte können bei einer Vorsorgeuntersuchung aber vor allem auch erhöhte Risiken für Kariesbildung entdecken. Ein Speicheltest könnte zum Beispiel ergeben, dass sich unerwünschte Bakterien in der Mundhöhle befinden, die langfristig Probleme machen könnten. Durch eine Beratung zu moderner, zeitgemäßer Mundhygiene kann dann dauerhaft verhindert werden, dass sich immer wieder ungünstiger Zahnbelag bildet.

Zahnärzte geben bei der Kontrolle auch wertvolle Tipps

Viele Patienten erfahren überhaupt erst durch eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt, dass sie sich schon seit Jahren die Zähne falsch putzen. Auch, wenn es seltsam anmutet: Was das Werbefernsehen zum Thema Zähneputzen verbreitet, taugt für viele Patienten oft wenig als dauerhafte Gebrauchsanleitung. Nur ein Zahnarzt kann für jeden Patienten genau feststellen, welche Maßnahmen jeweils geeignet und sinnvoll sind. Patienten, die regelmäßig eine Kontrolle beim Zahnarzt vornehmen lassen, sind oft überrascht, wie einfach zum Beispiel die Mundhygiene sein kann. Oft werden auch typische Fehler entdeckt, die sogar Menschen begehen, die über ein strahlend weißes und gesundes Gebiss verfügen. Eine Garantieverlängerung auf ein weiterhin gesundes und strahlendes Lächeln gibt es auch beim Zahnarzt nicht. Durch eine regelmäßige Kontrolle erhöhen sich die Chancen darauf jedoch deutlich.

Vorbeugung für Kinder und Jugendliche besonders wichtig

In jungen Jahren müssen vor allem Zahnfehlstellungen frühzeitig erkannt werden. Mindestens zwei Pflichttermine pro Jahr gehören aber auch bei jenen Jugendlichen in den Terminkalender, die keine derartigen Beschwerden kennen. Je früher mögliche Probleme erkannt werden, umso besser. Ab einem bestimmten Alter können nachträgliche chirurgische Eingriffe nicht nur wirklich unangenehm, sondern auch richtig kostspielig werden. Bis zu einem bestimmten Alter hingegen kann vieles noch sanft und schmerzfrei korrigiert werden – selbst die Neigung zu mangelnder Mundhygiene.
Wer sich regelmäßig zu einer Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt anmeldet, erlebt seine Zahnarztbesuche fortan als so selbstverständlich wie den Gang zum Friseur.