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Einschlaftipps fürs Kind: für eine erholsame Nacht 

Schlafstörungen bei Kindern sind weit verbreitet und phasenweise auch vollkommen normal. Trotzdem belasten sie Kind und Eltern gleichermaßen. Mit den folgenden Einschlaftipps fürs Kind lassen sich glücklicherweise die meisten Schlafprobleme deutlich verbessern oder sogar ganz beheben.

Ursachen für und Formen von Schlafstörungen bei Kindern

Schlafen Kinder nicht genügend, gibt es dafür verschiedene Gründe:

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • Albträume
  • Schlafwandeln
  • Nachtschreck (Pavor nocturnus)

Beim Schlafwandeln verlässt das Kind sein Bett, ohne wirklich wach zu sein. Legen Sie ihr Kind in solch einem Fall ruhig wieder schlafen. Wecken Sie es dabei nicht auf. Es könnte sich sonst massiv erschrecken. Beim sogenannten Nachtschreck wachen Kinder ebenfalls nicht richtig auf und sollten auch nicht aufgeweckt werden, obwohl sie möglicherweise schreien und um sich schlagen wie bei einer Panikattacke. Der Anfall geht von alleine vorüber. Achten Sie lediglich darauf, dass Ihr Kind sich nicht verletzt.

In den leichten Schlafphasen kann das Kind entsprechend leicht aufwachen, zum Beispiel aufgrund von Albträumen. In solchen Fällen bleiben Sie ruhig, damit das Kind nicht noch wacher wird. Entspannende Maßnahmen wie monotones Streicheln und leises Reden helfen Ihrem Kind dabei, schnell in den Schlaf zurückzufinden.

Auf Einschlafstörungen reagieren Sie am besten, wenn Sie die jeweilige Ursache berücksichtigen:

  • Das Kind will nicht schlafen, weil es nichts verpassen möchte.
  • Das Kind kann nicht schlafen, weil es Angst im Dunkeln hat und seine lebhafte Fantasie ihm Schreckgestalten vorgaukelt.
  • Das Kind kann nicht schlafen, weil es Trennungsängste hat.

Damit die ganze Familie dennoch die notwendige Nachtruhe bekommt und gesund bleibt, sollte man diese Probleme ernst nehmen und entsprechend darauf reagieren.

Das Kind will nicht schlafen: Einschlaftipps

Jedes Kind ist anders. Und mit einigen Kindern ist das Zubettgehen ein regelrechter Kampf. Alle paar Minuten steht es wieder auf. Oder es lässt sich gar nicht erst ins Bett bringen. In einem solchen Fall helfen folgende Maßnahmen:

  • Feste Regeln und Rituale am Abend, die eventuelle Aufstehgründe (Toilettengang, Trinken, Essen, Kuscheln, Reden) mit einbeziehen
  • Tagsüber viel Bewegung, vorzugsweise an der frischen Luft
  • Keine koffein- und stark zuckerhaltigen Getränke

Eine Stunde vor dem Zubettgehen:

  • Kein Toben und wildes Spielen
  • Kein TV oder andere Bildschirmmedien
  • Kein üppiges Essen
  • Ein Gespräch über den Tag, damit er abgeschlossen werden kann

Einschlaftipps fürs Kind, wenn es nicht schlafen kann

Hindern verschieden Ängste Ihr Kind am Einschlafen, helfen folgende Tipps:

  • Kuscheltiere oder Schmusetücher ersetzen die elterliche Nähe. Um den Effekt zu verstärken, können Sie die Schmusegegenstände vor Ihrem Kind in einer Umarmung mit Ihrer Liebe aufladen.
  • Kuscheltiere können auch als Schutzobjekte gegen Monster & Co. eingesetzt werden. Lassen Sie sich auf die Fantasiewelt Ihres Kindes ein und erfinden Sie positive Gegenbilder.
  • Schatten und Geräusche verlieren häufig ihren Schrecken, wenn ihre Ursachen sachlich erklärt werden.

Kann Ihr Kind sich zum Einschlafen nicht genug entspannen, üben Sie tagsüber Entspannungsübungen mit ihm ein. Eine erfolgreiche Methode bei Kindern ist beispielsweise die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Sanftes Streicheln kann Ihr Kind außerdem so weit entspannen, dass es in den Schlaf findet.