Sie sind hier: > Startseite > Gesundheit > Pflegebedürftigkeit
Eine junge Frau im Kittel hilft einem älteren Mann aus dem Bett
Kostenloses Servicetelefon
0800 - 88 33 244
Mo - Fr 8-19 Uhr


DE-Mail schicken

Pflegebedürftigkeit: Herausforderung für Betroffene und Familie 

Die deutsche Bevölkerung erfreut sich einer kontinuierlich wachsenden Lebenserwartung. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts steigt das durchschnittliche Höchstalter von Frauen zwischen 2012 und 2060 von knapp 83 auf bis zu 90 Jahre. Männer liegen im Vergleich nur wenig zurück und gewinnen im gleichen Zeitraum eine Lebenszeit von bis zu neun Jahren. Die hohe Qualität der Versorgung im Krankheitsfall sowie umfangreiche Angebote im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention zählen zu den Faktoren, die entscheidend zu einer immer längeren Lebensdauer beitragen. Die grundsätzlich erfreuliche Entwicklung hat allerdings einen bedenklichen Nebeneffekt: Bis zum Jahr 2060 wird sich die Gesellschaft in Deutschland um eine deutlich zunehmende Zahl von hochbetagten Pflegebedürftigen sorgen müssen. Für Betroffene und deren Familien bedeutet Pflegebedürftigkeit in jedem Fall eine entscheidende Veränderung der Alltagssituation, die mit neuen fordernden Aufgaben verbunden ist.

Versorgung für pflegebedürftige Kinder

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland entsteht eine enge Verbindung zwischen dem Begriff der Pflegebedürftigkeit und der Versorgung der Menschen im Alter. Die nicht weniger schwierigen Lebensbedingungen pflegebedürftiger Kinder und ihrer Familien geraten dabei leicht aus dem Blick. Wie die Fälle altersbedingter Pflegebedürftigkeit nimmt auch die Zahl von Kindern und Jugendlichen zu, die im Alltag auf eine anspruchsvolle pflegerische Versorgung angewiesen sind. Chronische Erkrankungen, aber auch die steigenden Überlebenschancen Frühgeborener mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht, gehören zu den Ursachen für diese Entwicklung. Technologische Fortschritte im Bereich der Intensivmedizin tragen dazu bei, dass selbst Neugeborene mit sehr geringer Reife und schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen überleben. Im Gegenzug wächst der Anteil an Kindern, die über einen langen Zeitraum auf besondere pflegerische Unterstützung angewiesen sind und beispielsweise eine dauerhafte Beatmung oder künstliche, parenterale Ernährung benötigen.

Pflege: eine menschlich und organisatorisch anspruchsvolle Aufgabe

Das Bild der Pflegebedürftigkeit ist in Deutschland klar umrissen. Was der Gesetzgeber vergleichsweise trocken als eingeschränkte Alltagskompetenz durch körperliche, geistige oder seelische Krankheit oder Behinderungen festlegt, beschreibt im Einzelfall das Schicksal eines Menschen. Für die Betroffenen selbst, aber auch für deren Angehörige, gilt es, den Herausforderungen eines deutlich veränderten Alltags mit Würde zu begegnen. Die Ermittlung von Pflegestufen, die Entscheidung über das richtige Pflegeumfeld und die Auswahl einer geeigneten Pflegeeinrichtung oder einer ambulanten Pflegeunterstützung sind organisatorische Aufgaben, die die Aufmerksamkeit und Kraft aller Beteiligten fordern. Die Tipps und Hinweise im Ratgeber der IKK BB helfen Ihnen, sich im Angebot des Gesundheitssystems zurechtzufinden, wenn Sie selbst pflegebedürftig sind oder ein Angehöriger Ihrer Familie Pflege in Anspruch nimmt.

 Lächelnde Pflegerin hält eine ältere Frau an den Schultern

Pflegebedürftige Angehörige 

Informieren Sie sich hier, welche Schritte Sie unternehmen sollten, wenn es darum geht, pflegebedürftige Angehörige bestmöglich zu versorgen.

» mehr Infos
 Mann schiebt ein geistig behindertes Kind im Rollstuhl

Pflegebedürftige Kinder 

Für behinderte, besonders pflegebedürftige Kinder steht Eltern Unterstützung der Pflegekasse zu. Erfahren Sie, wie die Pflegestufe bestimmt wird.

» mehr Infos
 Mann im Arztkittel hält die Hand eines Patienten mit einer Infusion im Arm

Palliativmedizin 

Die Palliativmedizin widmet sich der bestmöglichen Erhaltung der Lebensqualität von Patienten mit unheilbarer, lebensbedrohlicher Erkrankung.

» mehr Infos