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Stress bei Kindern: Erst erkennen, dann reagieren 

Obwohl immer mehr Kinder Stress haben und darunter leiden, wird das Problem oft nicht erkannt. Oder aber Eltern wissen einfach nicht was zu tun ist bei Stress. Dadurch verstärken sich die Stress-Symptome bis hin zu gesundheitlichen Beschwerden. Achten Sie daher auf die typischen Symptome für Stress bei Kindern:

  • Unruhe, Nervosität oder Überdrehtheit
  • Gereiztheit und schlechte Laune
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schlafstörungen (Müdigkeit)

All diese Symptome sind deutliche Warnsignale, die auf Stress bei Kindern hindeuten. Dabei stehen körperliche Symptome wie Bauschmerzen umso mehr im Vordergrund, je kleiner das Kind ist. Im höheren Alter kommen dafür Angst und Anspannung hinzu. Nehmen Sie diese Anzeichen an Ihrem Kind wahr, ist es höchste Zeit, was zu tun. Bei Stress gibt es eine Reihe von wirksamen Maßnahmen, die zur Entspannung führen. Dafür sollten Sie jedoch wissen, was den Stress bei Kindern auslöst. Denn dann können Sie dem Kinder-Stress aktiv entgegen wirken.

Stress bei Kindern: mögliche Ursachen

Platz eins unter den Verursachern für Stress bei Kindern nimmt die Schule ein. Problematisch für Kinder ist es vor allem dann, wenn sie sich den Leistungsanforderungen und -erwartungen nicht gewachsen fühlen. Das führ schnell zu einem Teufelskreislauf. Denn bei Stress drohen Konzentrationsstörungen und Blackouts. Dadurch kommt es wiederum zu schlechteren Noten und noch mehr Stress.

Eine weitere Ursache für Stress bei Kindern sind vollgestopfte Terminpläne. Zu viele Aktivitäten und Verpflichtungen in der Freizeit verhindern die notwendige Entspannung zwischen den Anspannungsphasen. Kinder brauchen auch selbstbestimmte Freiräume und Ruhephasen. Fehlen diese dauerhaft, führt das zu Stress.

Ebenso wichtig für den Stress-Faktor ist das familiäre Umfeld. Hektik, Streit, wenig gemeinsame Zeit und mediale Reizüberflutung sorgen dafür, dass Kinder Stress haben.

Was tun bei Stress? Maßnahmen gegen Kinder-Stress

Zeigen Sie zunächst Verständnis für Ihr Kind und überprüfen Sie kritisch die Erwartungen, denen es ausgesetzt ist. Nun ist es Zeit, was zu tun. Bei Stress durch die schulische Belastung kann Nachhilfe viel bewirken. Außerdem sollten Hausarbeiten nach Möglichkeit immer sofort erledigt und nicht aufgeschoben werden. Hilfreich ist auch das Lernen mit Freunden in den individuell besten Lernzeiten. In einer akuten Stress-Situation wie einer Prüfung senken zudem einfache Tricks den Stress-Level:

  • Bewusstes Atmen mit der Hand auf dem Bauch für etwa eine Minute
  • Sich selbst motivieren mit Sätzen wie: „Ich schaff‘ das, ich bin gut vorbereitet“ oder „Ich gebe mein Bestes und das ist gut genug“
  • Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung ist für Kinder und Jugendliche leicht erlernbar, entweder in Kursen oder mit Hilfe von Büchern und CDs.

Für weniger Alltags-Stress bei Kindern sind Ruhe und Stabilität wichtig. Senken Sie den Stress bei Kindern daher mit:

  • Ritualen, die Orientierung bieten wie gemeinsamen Mahlzeiten oder festen Schlafenszeiten
  • regelmäßiger selbstbestimmter Freizeit
  • einem eigenen positiven Umgang mit Stress

Verfallen Sie bei Stress nicht in Panik. Zeigen Sie Ihrem Kind stattdessen, dass es gut ist, Pflichten und Verantwortung zu übernehmen und man sich bei Überforderung Hilfe organisieren kann. Schon dieses Wissen senkt den Stress bei Kindern.