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Stress am Arbeitsplatz – vermeiden Sie dieses Gesundheitsrisiko 

Nach seriösen Umfragen leidet ein knappes Drittel aller deutschen Arbeitnehmer unter Stress am Arbeitsplatz. Wenn Sie sich ständig überlastet fühlen und auch am Feierabend und Wochenende nicht mehr die dringend erforderliche Erholung finden, ist es höchste Zeit, Gegenmaßnahmen für ein wirksames Stressmanagement zu ergreifen. Sonst drohen Burn-out und andere gravierende Gesundheitsschäden, die bis hin zu Depressionen und ernsten psychosomatischen Erkrankungen reichen können.

Eine gute Tagesplanung entlastet

Wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Aufgabenlast erdrückt Sie, setzen Sie zunächst Prioritäten. Listen Sie auf, welche Tasks keinen Aufschub dulden. Dann erstellen Sie einen Arbeitsplan für jeden Tag. Dabei teilen Sie sich die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit so ein, dass für die Erledigung jeder wichtigen Aufgabe ausreichend Zeit haben. Etwa 20 Prozent der täglichen Arbeitszeit verplanen Sie nicht, damit Sie als Puffer für unerwartete Aufgaben dient.

Machen Sie immer Mittagspause

Egal, wie hoch der Aufgabenstapel auf Ihrem Schreibtisch ist, verzichten Sie nie auf eine Mittagspause von mindestens einer halben Stunde. Essen Sie eine leichte Kleinigkeit, schwere Mahlzeiten belasten Sie und machen Sie müde. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen nicht über berufliche Themen, sondern betreiben unbeschwerten Small Talk. Idealerweise nehmen Sie sich auch die Zeit, um einmal um den Block zu gehen. Nahc dieser Pause fühlen Sie sich erfrischt und sind für Ihre Arbeit am Nachmittag bestens gerüstet.

Kleine Pausen zwischendurch wirken Wunder

Gönnen Sie sich spätestens nach zwei Stunden Arbeit eine kurze Pause. Stehen Sie vom Schreibtisch auf, öffnen das Fenster und atmen tief die frische Luft ein. Wenn möglich, sollten Sie auch ein wenig Gymnastik machen, wie zum Beispiel zehn Kniebeugen oder Rumpfbeuten. Zwingen Sie sich dazu, an etwas Schönes zu denken, das nichts mit Ihrer Arbeit zu tun hat.

Verringern Sie Ihre Erreichbarkeit

Verschaffen Sie sich Zeiten, in denen Sie nicht erreichbar sind. Schalten Sie Ihr Smartphone abends, nachts und am Wochenende aus. Damit Sie mit diesem Verhalten keine Probleme verursachen, informieren Sie Ihre Kollegen und Vorgesetzten darüber.

Vermeiden Sie Freizeit-Stress

Viele beruflich stark eingebundene Personen, absolvieren ein anspruchsvolles Freizeitprogramm mit vielen Terminen und Verabredungen. Dies erweist sich jedoch als kontraproduktiv, weil Sie sich auf diese Weise auch noch in der freien Zeit unter Leistungsdruck setzen. Probieren Sie einmal aus, wie wohltuend ein Wochenende ist, an dem Sie gar nichts vorhaben. Ganz nach Lust und Laune gehen Sie spazieren, lesen ein gutes Buch oder träumen nur vor sich hin – mit Sicherheit fühlen Sie sich nach diesem „faulen“ Wochenende wunderbar erholt.

Suchen Sie gegebenenfalls Hilfe

Wenn alle diese Maßnahmen zum Stressmanagement keine deutliche Besserung bringen, reden Sie mit Ihrem Chef. Offensichtlich sind Sie tatsächlich überlastet und müssen Ihre Aufgaben reduzieren. Dabei kann es notfalls erforderlich sein, innerhalb oder außerhalb Ihres Unternehmens eine neue Stelle zu suchen. Doch Ihre Gesundheit ist Ihr größter Schatz und sollte Ihnen dieses Opfer auf jeden Fall wert sein. Insbesondere Frauen leiden häufig unter der Doppelbelastung von Familien und Beruf. Sind Sie davon betroffen, reden Sie mit Ihrem Partner und anderen Verwandten und bitten Sie diese um mehr Unterstützung.