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Guter Stress oder schlechter Stress: Was denn nun? 

Das Wort Stress wird mit vielen Dingen in Verbindung gebracht wie: Zeitmangel, einem aufregenden oder traumatischen Erlebnis, einer körperlichen Reaktion, einem seelischen Ungleichgewicht. Im Alltag äußert sich Stress am Arbeitsplatz, in Form von sozialen Konflikten oder durch andere belastende Situationen. Heute ist Stress selbst bei Kindern keine Seltenheit. Im Extremfall ist die Belastung so stark, dass sie zu einer kompletten Erschöpfung – einem Burn-out – führt. All das klingt so, als gälte es Stress zu vermeiden – und zwar um jeden Preis. Doch stimmt das? Und was genau passiert, wenn wir gestresst sind?

Stress und dessen Auswirkungen auf den Körper

Ist ein Mensch gestresst, so hat das unmittelbare körperliche Auswirkungen:

  • Der Muskulatur werden mehr Nährstoffe zur Verfügung gestellt.
  • Blutdruck und Puls erhöhen sich.
  • Die Atmung verstärkt sich, um den erhöhten Sauerstoffbedarf decken zu können.
  • Die Pupillen erweitern sich, um das Sichtfeld zu erweitern.

Gleichzeitig wird die Aktivität in den Ruheorganen verringert. Das drückt sich beispielsweise durch eine gehemmte Verdauung aus.

Stress ist gut?

All diese körperlichen Veränderungen haben ihren Sinn: Sie steigern die Leistungsfähigkeit und bewahren vor Schaden. Wenn es darauf ankommt, ermöglichen es die oben genannten Stressreaktionen, über sich hinauszuwachsen. So konnten Menschen in ihrer evolutionären Geschichte nicht nur rechtzeitig vor Gefahren flüchten, sondern auch Gegner besiegen. Bis heute sorgt das richtige Maß an Stressoren dafür, dass Leistungssportler sich an die Spitze absetzen, dass Schüler die nötige Konzentration aufbringen, um zu lernen, und dass Künstler selbst spät in der Nacht hellwach sind, um ihr Meisterwerk zu vollenden.

Stress ist ungesund?

Problematisch wird Stress, wenn er zum Dauerzustand wird. Die genannten körperlichen Veränderungen bewirken zwar eine Leistungssteigerung, allerdings auf Kosten anderer körperlicher Funktionen. In Notsituationen mögen die Verdauung oder die Geschlechtsorgane zweitrangig sein, auf lange Sicht sind sexuelle Unlust und Verdauungsstörungen jedoch ernst zu nehmende Beschwerden.

Chronischer Stress steht mit zahlreichen Symptomen und Krankheitsbildern in Verbindung, wie zum Beispiel:

  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Verspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Angststörungen
  • Essstörungen

Der richtige Umgang mit Stress

Laut dem Begründer der Stresstheorie, Hans Selye, gibt es zwei Formen von Stress:

  • Eustress und
  • Distress.

Eustress ist die positive Form, die sich als Aufregung äußerst, belebend wirkt und die Leistung steigert. Distress ist die negative Form, die sich als Überforderung bemerkbar macht und zu Erschöpfung führt. Ob Stressreaktionen gut oder schlecht sind, hängt von ihrer Dauer, ihrer Intensität sowie der Verfassung der jeweiligen Person ab.

Der Schlüssel zum Erfolg ist in diesem Falle Entspannung. Sie ist der natürliche Gegenspieler zu Stress und ermöglicht es, neue Kraft zu schöpfen. Die Antwort auf die einleitende Frage ist daher: Das Ziel ist es nicht, Stress zu vermeiden, sondern Phasen der Ruhe zu schaffen, damit chronischer Stress nicht entstehen kann.

 

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