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Impotenz – eine weit verbreitete Sexualstörung 

Impotenz oder erektile Dysfunktion, wie Mediziner diese Erkrankung nennen, beeinträchtigt die Lebensqualität von Männern in erheblichem Umfang. Dabei handelt es sich um die Unfähigkeit, eine Erektion des Penis zu erreichen. Von Impotenz betroffenen Männern ist es unmöglich, Geschlechtsverkehr und andere Sexualpraktiken zu vollziehen.

Hinweis: Nur wenn diese Potenzprobleme sehr häufig auftreten, handelt es sich um eine behandlungswürdige Sexualstörung. Gelegentliche Impotenz stellt dagegen eine völlig normale Reaktion auf schwierige Situationen, wie zum Beispiel Stress oder Infekte, dar.

Potenz – eine Frage des Alters

Im Verlauf des natürlichen Alterungsprozesses kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der Potenz. Während weniger als drei Prozent aller Männer unter 30 Jahren von erektiler Dysfunktion betroffen sind, liegt der Anteil bei den über 70jährigen bei rund zwei Dritteln. Dennoch sollten Sie in fortgeschrittenem Lebensalter Impotenz nicht auf die leichte Schulter nehmen. Da anhaltende Potenzprobleme häufig im Zusammenhang oder als Vorboten anderer, zum Teil lebensbedrohlicher Erkrankungen auftreten, ist ein Arztbesuch unbedingt anzuraten.

Die möglichen Ursachen einer Impotenz

Anders als noch vor wenigen Jahrzehnten sind sich Wissenschaftler heute einig, dass psychische Störungen einer erektilen Dysfunktion nur in seltenen Fällen zugrunde liegen. Lediglich bei jungen Männern spielt die Psyche eine häufige Rolle für die Störung. Dagegen lösen verschiedene körperliche Erkrankungen eine Impotenz aus. Folgenden Krankheiten kommen als Ursache für die erektile Dysfunktion in Frage:

  • Diabetes vom Typ 1 und 2
  • Arteriosklerose, insbesondere in Form einer Verkalkung der Gefäße, die das Blut zum Schwellkörper des Penis transportieren
  • Schädigungen des Rückenmarks
  • Erkrankungen oder Verletzungen der Muskulatur im Beckenbereich

Impotenz ist eine Nebenwirkungen zahlreicher Medikamente, unter anderem können folgende Präparate eine erektile Dysfunktion auslösen:

  • Beta- oder Neuroblocker, mit denen sich Epilepsien oder Depressionen behandeln lassen
  • Antiandrogene zur Therapie von Prostatatumoren
  • längerfristige Einnahme von gängigen, frei verkäuflichen Schmerzmitteln kann Impotenz bewirken

Übergewicht begünstigt ebenfalls die Entstehung von Impotenz. Ein großer Teil der Männer, deren Body-Maß-Index im adipösen Bereich über 30 liegt, sind von erektiler Dysfunktion betroffen.

Die Behandlung von Impotenz

Im Rahmen der Diagnose stelle der Urologe die Ursachen der Impotenz fest und wählt eine entsprechende Therapie aus. Zur Behandlung von seelischen Ursachen kommt eine Psychotherapie in Frage, bei der gegebenenfalls die Einbeziehung der Partnerin erfolgt. Wenn die Impotenz körperlich verursacht ist, kann auf eine Vielzahl von potenzsteigernden Medikamenten zurückgegriffen werden. Patienten müssen die Kosten für diese Präparate zum Teil selbst übernehmen. In einigen Fällen bringen operative Eingriffe eine deutliche Verbesserung, wie zum Beispiel die Beseitigung von Gefäßverletzungen. Mechanische Hilfsmittel, wie etwa Penispumpen, können ebenfalls angewandt werden.

Positive Auswirkungen einer Verbesserung des Lebensstils

Männer können durch die Beachtung eine gesunde Lebensweise selbst viel dazu beitragen, ihre Potenz bis ins hohe Alter zu erhalten. Dazu gehören:

  • tägliche Bewegung
  • vitaminreiche, fettarme und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und anderen tierischen oder industriell verarbeiteten Lebensmitteln
  • regelmäßiger und ausreichender Schlaf
  • Verzicht auf Zigaretten und Alkohol
  • Body-Maß-Index bei maximalem Wert von 25