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Hormonmangel beim Mann – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten 

Hormonmangel beim Mann stellt ein in unterschiedlichen Ausprägungen auftretendes gesundheitliches Problem dar. Der Testosteronmangel beim Mann, für den die medizinische Bezeichnung „Hypogonadismus“ üblich ist, lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen durch die Verabreichung von Hormonen gut behandeln.

Hormonmangel beim Mann stellt ein in unterschiedlichen Ausprägungen auftretendes gesundheitliches Problem dar. Der Testosteronmangel beim Mann, für den die medizinische Bezeichnung „Hypogonadismus“ üblich ist, lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen durch die Verabreichung von Hormonen gut behandeln.

Charakteristische Symptome

Die Unfähigkeit, in ausreichendem Maße männliche Hormone zu produzieren, kann auf einen genetischen Defekt zurückgehen. Häufig tritt der Hormonmangel jedoch erst im Verlauf des Erwachsenenlebens auf. Ab Mitte des vierten Lebensjahrzehnts gehört ein Rückgang des Testosteronspiegels in gewissem Umfang zum natürlichen Alterungsprozess.

Wenn Sie unter den folgenden Beschwerden leiden, liegt mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Hormonmangel vor:

  • fehlende Libido
  • Potenzstörungen
  • Abnahme der Muskelmasse
  • zunehmender Körperfettanteil
  • anhaltende depressive Verstimmungen
  • Osteoporose
  • Blutarmut

Wenn der Hormonmangel im Kindesalter vorliegt, führt er zu einem verzögerten Beginn der Pubertät.

Die verschiedenen Formen des Hormonmangels beim Mann

Der primäre Hypogonadismus ist durch eine Unterfunktion der Hoden verursacht. Ein sekundärer Hypogonadismus tritt auf, wenn es zu einer zu geringen Produktion von Testosteron kommt. Ursächlich hierfür ist eine Funktionsstörung im Gehirn beziehungsweise in der Gehirnanhangsdrüse.

Hinweis: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Hormonmangel bei Männern gibt. Wer einen BMI über 25 hat, und damit als übergewichtig und mit einem BMI von über 30 als adipös gilt, riskiert einen Mangel an Testosteron mit erheblichen Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die Behandlung des männlichen Hormonmangels

Um den Mangel an Testosteron zu bekämpfen, verordnen Ärzte unter bestimmten Voraussetzungen künstliche Hormone. In den meisten Fällen lassen sich durch diese Therapie sehr gute Behandlungsergebnisse erzielen. Zuvor wird durch Blutentnahme und -untersuchung abgeklärt, ob der Hormonspiegel tatsächlich ein signifikant zu niedriges Niveau an Testosteron aufweist. Die Verabreichung des künstlichen Testosterons erfolgt in Form von Spritzen, eines Gels oder von Kapseln zum Einnehmen. Die Therapie mit künstlichen Hormonen ist nicht unumstritten. Sie steht im Verdacht, die Bildung von Tumoren in der Brust und in der Prostata zu fördern. In der Regel nehmen Ärzte vor der Verschreibung von Hormonpräparaten gemeinsam mit dem betroffenen Mann eine sorgfältige Abwägung des Nutzens und der Risiken vor. Mediziner verordnen eine Hormontherapie meist nicht, wenn der Patient:

  • unter einer Schlafapnoe (Atemstillstand während des Schlafs) leidet
  • bereits eine Prostata- oder Brustvergrößerung beziehungsweise Tumore hat
  • unter Polyzythämie leidet. Dabei handelt es sich um die unkontrollierte Vermehrung der roten Blutkörperchen

Hinweis: Bevor stark übergewichtige Männer, die einen Mangel an Testosteron aufweisen, mit einer entsprechenden Hormontherapie beginnen, sollten sie ihr Gewicht reduzieren. Die Verringerung der aufgenommenen Kalorienmenge sowie mehr Bewegung führen zu einem gesunden Körpergewicht und häufig auch einer Ankurbelung der Testosteron-Produktion. Außerdem beugen Sie Normalgewicht zahlreichen anderen Krankheiten, wie Diabetes vom Typ II, vielen Krebsarten sowie Herz- und Kreislauferkrankungen wirksam vor.