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Haarausfall – existieren wirksame Bekämpfungsmöglichkeiten? 

Ab einem Alter von knapp zwanzig Jahren bilden sich bei einer Vielzahl von Männern Geheimratsecken, die ein sicheres Indiz für fortschreitenden Haarverlust sind. Er führt meist innerhalb weniger Jahre zu einer kreisrunden Kahlstelle auf dem Hinterkopf bis hin zum vollständigen Haarverlust. In sehr vielen Fällen liegt diesem Haarausfall beim Mann keine Krankheit zugrunde. Doch kreisrunder Haarausfall belastet Betroffene stark, weil sie sich weniger attraktiv fühlen.

Die Ursachen von Haarausfall beim Mann

Männer, die unter Haarausfall leiden, weisen eine Überempfindlichkeit gegen Dihydrotestosteron, ein männliches Geschlechtshormon, auf. Diese führt dazu, dass die Haare an der Haarwurzel geschwächt werden. Sie wachsen nur dünn nach und fallen schneller aus. Dabei geht die Stärke des Haares bei jedem Reproduktionsprozess weiter zurück, bis nur noch weiche Flaumhaare oder überhaupt keine Haare mehr nachwachsen. Dieses Phänomen bezeichnen Mediziner als androgenetische Alopezie, die genetischen bedingt sein kann. Darüber hinaus kann Haarausfall auch auf die folgenden, krankhaften Ursachen zurückgehen:

  • eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse
  • Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Alopecia areata
  • Mangel an bestimmten Nährstoffen, insbesondere Eisen
  • Hormonstörungen

So lässt sich Haarausfall wirkungsvoll behandeln

Ist der Haarausfall krankheitsbedingt, sollte eine Therapie der Erkrankung stattfinden. Liegt die Ursache des Haarverlustes in androgenetischer Alopezie, kommen verschiedene Behandlungsalternativen infrage. Eine medikamentöse Therapie mit Präparaten gegen Bluthochdruck oder die Vergrößerung der Prostata erweisen sich bei vielen Betroffenen als wirksam. Allerdings müssen Patienten die verschreibungspflichtigen Medikamente selbst bezahlen. Sie sollten in jedem Fall gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt die Vorteile gegen die Risiken und Nebenwirkung der Einnahme der Präparate gründlich gegeneinander abwägen. Eine Beeinträchtigung des männlichen Hormonhaushalts bis hin zur Impotenz oder Einschränkung der Fruchtbarkeit kann auftreten.

Eine Haartransplantation besitzt keinerlei schädliche Nebenwirkungen und sorgt ebenfalls für volleres Haar. Dabei entnimmt der behandelnde Arzt Haarfolikel vom Hinterkopf und verpflanzt sie an Hautstellen ohne Haare. Dies erfolgt entweder in Form der Übertragung von einzelnen Haaren oder mit der sogenannten „Streifentechnik“. In jedem Fall kostet eine Haartransplantation eine hohe, mindestens vierstellige Summe. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Darüber hinaus dünnen die Haare nach ein paar Jahren wieder aus.