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Unterschiedliche Hauttypen reagieren unterschiedlich auf Sonne und Umwelteinflüsse 

Das Bestimmen von Hauttypen kann sich auf die Lichtempfindlichkeit der Haut oder auf die Neigung zu Trockenheit oder Fettigkeit beziehen. Welcher Hauttyp bin ich? Diese Frage stellt sich also vor der Auswahl geeigneter Sonnenschutzmittel und wie man sich generell vor der UV-Strahlung der Sonne schützen sollte. Bei der Suche nach geeigneten Produkten für die tägliche Pflege der Haut steht im Vordergrund, ob stark fettende Haut oder besonderes trockene Haut vorliegt.

Hauttypen nach Lichtempfindlichkeit

Welcher Hauttyp ich bin, ergibt sich aus einer Reihe von Merkmalen die eine Unterscheidung von vier Hauttypen beschreibt.

  • Sehr helle Haut, oft mit Sommersprossen und rötlichen Haaren einhergehend, führt schon nach spätestens 10 Minuten zu schwerem Sonnenbrand. Menschen dieses Hauttyps haben in der Regel grüne oder blaue Augen.
  • Helle Haut, kombiniert mit blonden oder hellbraunen Haaren und blauen Augen, erfahren unter der Sonne ebenfalls kaum eine Bräunung. Schon nach spätestens 20 Minuten ist der Eigenschutz der Haut vor UV-Strahlung verbraucht und ein schwerer Sonnenbrand ist die Folge.
  • Menschen mit hellbrauner Haut und dunkelblonden oder brünetten Haaren bräunen gut. Aber ein Sonnenbrand tritt nach spätestens 30 Minuten ohne Sonnenschutz auch bei diesem Hauttyp auf. Diesen Hauttypen gibt es sowohl bei Menschen mit braunen als auch grünen, blauen oder grauen Augen.
  • Braune oder olivfarbene Haut, oft als mediterraner Hauttyp bezeichnet, reagiert am unempfindlichsten auf Sonnenlicht. Dunkelbraune oder schwarze Haare und dunkle Augen sind charakteristisch für Menschen dieses vierten Hauttyps. Die Eigenschutzzeit der Haut liegt bei rund 45 Minuten, die Bräunung erreicht einen sehr starken und intensiven Grad.

Natürlich gibt es zwischen diesen vier Grundtypen zusätzliche graduelle Unterschiede. Während die beiden ersten hellen Hauttypen grundsätzlich gar nicht oder nur sehr schwach bräunen, bilden der dritte und vierte Typ mit der Sonnenbräune einen zusätzlichen Eigenschutz gegen die Sonnenstrahlung aus. Trotzdem sollten sich natürlich auch gut bräunende Menschen durch Sonnencremes mit entsprechendem Lichtschutzfaktor schützen. Denn auch relativ lichtunempfindliche Haut kann bei übermäßigem Sonnenbaden Schaden nehmen. Hautkrebs ist eine der bekannten Spätfolgen bei Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens zu intensiv der Sonne ausgesetzt haben.

Trockene oder fettende Hauttypen

Welcher Hauttyp ich bin, stellt sich auch bei der Wahl geeigneter Pflegeprodukte für den Alltag. Grundsätzlich lassen sich drei Hauttypen bestimmen, was die Produktivität der Talgdrüsen betrifft. Denn diese versorgen die Haut mit ausreichender Feuchtigkeit. Bei Menschen mit trockener Haut liegt eine Unterversorgung mit Feuchtigkeit vor, bei Menschen mit stark fettender Haut das Gegenteil, nämlich eine zu starke Talgdrüsenfunktion, die dann auch mit der Neigung zu Pickeln verbunden ist, weil die Talgdrüsen verstopfen können. Die meisten Menschen verfügen über eine Mischform aus beiden Hauttypen und benötigen in der Regel auch keine speziellen Cremes und Lotionen für ihre Hautpflege. Bei der täglichen Reinigung und Pflege speziell der Gesichtshaut steht auch der Schutz vor Umwelteinflüssen wie Kälte und Luftpartikeln im Vordergrund. Kälte zehrt besonders bei trockener Haut zusätzlich an der Feuchtigkeitsversorgung. Fettige Haut reagiert hingegen empfindlich auf Verschmutzungen in der Luft, weshalb die sorgfältige Reinigung hier eine besondere Rolle spielt.