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Nase einer Frau

Trockene Nase – was tun? 

Die Nasenschleimhäute übernehmen eine überaus wichtige Funktion im Körper. Sie wirken wie ein Filter, der Krankheitserreger und Schmutzpartikel daran hindert, in den Körper einzudringen. Trockene Nasenschleimhäute erfüllen diese Aufgabe nur noch eingeschränkt. Und wird die trockene Nase nicht behandelt, steigt durch eine wunde und rissige Nasenschleimhaut sogar noch die Infektionsgefahr. Zudem beeinträchtigen die verschiedenen Symptome einer wunden und trockenen Nase das Wohlbefinden. Daher sind sowohl vorbeugende Maßnahmen als auch eine schnelle Reaktion bei den ersten Anzeichen einer trockenen Nase unbedingt empfehlenswert.

So entsteht eine trockene Nase

Typische Symptome für eine trockene Nase sind

  • Trockenheitsgefühl
  • Jucken und Kitzeln
  • Niesreiz
  • Das Gefühl, die Nase sei verstopft
  • Brennen
  • Verminderter Geruchssinn
  • Zäher Schleim
  • Krusten- und Borkenbildung

Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Staub und Rauch trocknen die Nasenschleimhaut so wie auch trockene Heizungsluft aus. Ebenso beeinträchtigen die fortlaufende Verwendung von Nasenspray oder die Einnahme bestimmter Medikamente das feuchte Milieu in der Nase. Ein weiterer Grund für eine trockene Nase sind Allergien, wie zum Beispiel Heuschnupfen. Und nicht zuletzt können biologische Ursachen wie hormonelle Umstellungen während der Menopause die Schleimhäute in der Nase austrocknen.

Trocknet die Nasenschleimhaut aus, führt das zunächst zu einer Verdickung des Nasenschleims. In der Folge können sich harte Borken und Krusten in der Nase bilden. Reißen diese ein oder ab, bilden sich kleine Wunden im Inneren der Nase. Durch diese können Krankheitserreger schnell in den Körper gelangen und beispielsweise eine Erkältung verursachen.

Trockene Nase – was tun?

Ähnlich wie bewährte Hausmittel gegen Erkältungen gibt es auch einfache Maßnahmen, die Sie selbst bei einer trockenen Nase anwenden können. Und je eher Sie trockene Nasenschleimhäute behandeln, desto besser ist es. Schon bei den ersten Anzeichen von Trockenheit empfiehlt es sich, die Nase zusätzlich zu befeuchten. Ideal ist dafür ein Meerwasser-Nasenspray. Das milde Spray befeuchtet und reinigt die Nase und kann schon bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt werden. Enthält das Meerwasser-Spray außerdem den Inhaltsstoff Dexpanthenol, wirkt es zusätzlich heilend und pflegend.

Einen ähnlichen Effekt wie das Meerwasser-Nasenspray hat eine Nasendusche. Eine solche Dusche spült alle unerwünschten Schmutzpartikel, Krankheitserreger und Sekrete aus der Nase heraus. Dafür gibt es in Apotheken und Drogerien spezielles Salz in Portionspackungen, das der Spülung beigefügt wird. Reines Leitungswasser würde die Nase nur noch weiter austrocknen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: So beugen Sie einer trockenen Nase vor

Damit es jedoch gar nicht erst zu dem unangenehmen Jucken und Brennen in der Nase kommt, helfen vorbeugende Maßnahmen. Sorgen Sie zum Beispiel für ein gesundes Raumklima, indem Sie

  • die Raumtemperatur auf 21 bis 23 Grad Celsius, im Schlafzimmer auf 17 bis 20 Grad Celsius regulieren,
  • Luftbefeuchter (zum Beispiel Wasserschalen auf Heizungen) in beheizten Räumen aufstellen und
  • regelmäßig lüften.

Achten Sie auch darauf, genügend zu trinken. So versorgen Sie Ihre Nasenschleimhäute von innen heraus mit ausreichend Feuchtigkeit. Halten Sie sich außerdem möglichst viel an der frischen Luft auf.