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Frau bekommt eine Maniküre

Nagelpflege: Wohlfühlprogramm für schöne Nägel 

Wie eine ebenmäßige Haut und kräftiges Haar gelten makellose Nägel als Kennzeichen einer gepflegten Erscheinung und tragen entscheidend zur Außenwirkung ihres Besitzers bei. Dabei geben schöne Nägel deutliche Hinweise auf den Allgemeinzustand und die körperliche Vitalität. Gesunde Nägel sind glatt, haben einen matten Glanz und stabile Festigkeit. Sie brechen und bröseln nicht, haben keine Risse und Verfärbungen und liegen, umgeben von einer intakten Nagelhaut, in einem gut durchbluteten Nagelbett.

Dass wahre Schönheit von innen kommt, ist eine altbekannte Tatsache, die in hohem Maße auch für das ungetrübte Erscheinungsbild von Finger- und Fußnägeln gilt. Was dem Körper guttut, zeigt sich am Zustand der Nägel. Dazu gehören in erster Linie:

  • Eine vollwertige Ernährung für die gute Versorgung des Körpers mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen
  • Der Verzicht auf schädigende Genussmittel wie Tabak und Alkohol
  • Die angemessene und zuverlässige Therapie chronischer Leiden wie Diabetes mellitus, Schilddrüsen-, Herz- und Lungenerkrankungen oder Hautkrankheiten

Sind alle Voraussetzungen für eine gute körperliche Verfassung gegeben, trägt die richtige Nagelpflege entscheidend zu einem makellosen Erscheinungsbild bei.

Richtige Nagelpflege: Tipps für gesunde und makellose Nägel

Die richtige Nagelpflege ist sanft und wohltuend und achtet ebenso auf die Gesundheit wie auf das ansprechende Erscheinungsbild der Nägel. Nehmen Sie sich deshalb regelmäßig Zeit für eine umfassende Hand- und Fußpflege:

  • Planen Sie die Nagelpflege nach dem Baden oder Duschen ein oder nehmen Sie vor der Behandlung ein Fuß oder Handband.
  • Entfernen Sie Nagellack und groben Schmutz unter den Nägeln vor dem Bad.
  • Setzen Sie dem 36 bis 40 Grad warmen Wasser etwas Oliven- oder Badeöl zu, um Haut und Nägel nicht auszulaugen und eine rückfettende Wirkung zu erzielen. Das Bad sollte nicht länger als zehn Minuten dauern, damit Ihre Haut nicht zu stark aufweicht.
  • Schneiden oder feilen Sie Ihre Nägel vorsichtig und vermeiden Sie Verletzungen des empfindlichen Nagelbetts, die zur Eintrittspforte für Krankheitserreger werden könnten.
  • Achten Sie beim Kürzen der Nägel immer auf möglichst gerade Kanten. Bei einer zu stark abgerundeten Form besteht die Gefahr, dass der Nagel in die Haut einwächst und Entzündungen verursacht.
  • Greifen Sie nicht zur Schere, um das Nagelhäutchen zu entfernen. Nach einem Bad ist die Haut weich genug, um sie mit einem Nagelhautschieber oder mit einem Wattestäbchen sanft zurückzuschieben.
  • Wenn Sie zu trockenen oder brüchigen Nägeln neigen, ist das Einmassieren eines Nagelöls nach der Pflege sinnvoll.
  • Wenn Sie Ihre Hände im Alltag häufig mit Seife waschen müssen, empfiehlt sich im Anschluss die Verwendung einer gut verträglichen Handcreme auch im Bereich der Fingernägel.
  • Je nach Belieben können Sie nach der Nagelpflege dekorative Kosmetik auftragen.
  • Wenn Sie unter Hauterkrankungen oder Nagelpilz leiden, empfiehlt es sich, die Gesundheit der Nägel in den Vordergrund zu stellen und auf Nagellacke oder künstliche Fingernägel zu verzichten.

Glanzverlust und Verfärbungen der Nägel, eine verdickte Nagelplatte oder eine brüchige und bröckelnde oder von Rillen durchzogene Nagelsubstanz geben Hinweise auf Erkrankungen der Nägel oder der Haut. Versuchen Sie unschöne Stellen nicht durch dekorative Kosmetik zu überdecken. Suchen Sie in jedem Fall einen Arzt auf, wenn Sie bei der Nagelpflege ungewöhnliche Veränderungen bemerken.