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Fußpflege: Tipps für die Fußgesundheit 

Menschliche Füße sind vielfachen Belastungen ausgesetzt. Hohe Absätze, schlecht sitzendes oder beengendes Schuhwerk, aber auch luftundurchlässige Sport- und schwere Arbeitsschuhe können die Fußgesundheit im Alltag erheblich belasten. Selbst unbekleidete Füße bleiben nicht verschont und müssen sich besonders in der aktiven Freizeit immer wieder Gesundheitsgefahren aussetzen. Ob in öffentlichen Schwimmbändern, Duschen, Umkleideräumen oder Hotelzimmern: Wo viele Menschen barfuß laufen, lauert eine Vielzahl krankmachender Keime auf die Gelegenheit zum Angriff. Zu den Erregern, die sich gern in vielbesuchten Nassräumen tummeln, gehören Pilze aus der Familie der Dermatophyten (Fadenpilze). Die von ihnen versursachten Infektionserkrankungen betreffen in erster Linie die Füße und führen zu einer Schädigung sowohl der Haut als auch der Nägel. Vorbelastungen durch chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Durchblutungsstörungen sowie die falsche Fußbekleidung und Pflegefehler begünstigen die Aktivität der Keime und führen zu einer steigenden Zahl von Nagel- und Fußpilzerkrankungen.

Eine umsichtige Fußpflege ist wohltuend und schützt die Gesundheit. Zusätzliche Entlastung für strapazierte Füße verspricht darüber hinaus die richtige Wahl von Schuhen, Strümpfen und Socken.

Fußpflege zu Hause

Wenn Ihre Füße gesund sind, ist die Fußpflege zu Hause unbedenklich und verspricht eine angenehme Auszeit im Trubel des Alltags. Einige Tipps zeigen Ihnen, wie Sie die Füße pflegen und gleichzeitig Gesundheitsgefahren vorbeugen.

  • Legen Sie vor der Fußpflege alle benötigten Utensilien wie Badezusatz, ein frisches Handtuch, Nagelschere, Nagelfeile oder Nagelclip, Bimsstein oder Hornhautfeile, Fußcreme und ein paar leichte Baumwollsocken bereit.
  • Benutzen Sie stets ein eigenes Nagelpflegeset und geben Sie das Handtuch nach einmaliger Nutzung in die Wäsche.
  • Baden Sie Ihre Füße etwa acht bis zehn Minuten lang in einer Waschschüssel mit 37 bis 38 Grad warmem Wasser. Ein Öl mit rückfettender Wirkung tut den Füßen gut und trägt mit einem belebenden Duft zu noch mehr Wohlbefinden bei.
  • Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Bad sorgfältig ab und beachten Sie dabei insbesondere die Zehenzwischenräume; in diesem Bereich nehmen Pilzerkrankungen in den meisten Fällen ihren Ausgang.
  • Kürzen Sie Ihre Nägel vorsichtig mit Nagelschere oder Nagelfeile und vermeiden Sie dabei Verletzungen der Haut oder des Nagelbetts, über die später Krankheitserreger eindringen könnten.
  • An besonders beanspruchten Regionen der Füße bildet sich verstärkt Hornhaut. Gehen Sie sanft vor, wenn Sie bei der Fußpflege zu Hause die Hornhaut entfernen, und tragen sie nur oberflächliche Zellschichten ab, die sich nach dem warmen Bad problemlos lösen.
  • Ein Cremepeeling bietet eine sanfte Möglichkeit, die Füße zu pflegen und abgestorbene Hautschüppchen vorsichtig zu entfernen. Tragen Sie das Peeling mit kreisenden Bewegungen auf, massieren Sie den Wirkstoff ein und entfernen Sie überschüssige Creme mit Wasser.
  • Behandeln Sie die trockenen Füße zum Abschluss mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion, die Ihre Haut vor dem Austrocknen schützt und die Durchblutung anregt. Schlüpfen Sie in die bereitgelegten Socken und lassen Sie die Behandlung wirken – am besten gelingt das, wenn Sie die Fußpflege abends durchführen und die Söckchen über Nacht tragen.

Überlassen Sie die Fußpflege einem Profi, wenn Sie an Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen leiden, wenn Sie Warzen, eingewachsene Nägel und Hühneraugen plagen. Achten Sie zusätzlich auf passende, atmungsaktive Fußbekleidung und meiden Sie verschwitztes Schuhwerk.