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Was tun bei wunder Nase im Winter? 

Eine wunde Nase ist nicht nur schmerzhaft und unangenehm. Sie deutet auf eine gestresste Nasenschleimhaut hin. Da die Nasenschleimhaut die erste Abwehrschranke für Krankheitserreger ist, sollten Sie bei ersten Anzeichen schnell handeln. Aber, was genau tun bei wunder Nase im Winter?

Warum wird die Nase wund?

Unsere Nasenschleimhaut ist ein wahrer Abwehrspezialist. Schmutz und Staub, Bakterien und Viren, alles wird postwenden über sogenannte Flimmerhärchen, die sich in der Nase befinden, nach draußen befördert. Damit die Flimmerhärchen ihre Arbeit machen können, brauchen sie eine feuchte Schleimgrundlage. Durch trockene und staubige Luft, zu wenig Flüssigkeitszufuhr aber auch eine Erkältung kann der Schleim in der Nase verdicken und so den Abtransport stören. Die Nase trocknet innen aus, bekommt kleine Risse und es bilden sich Borken. Vor allem im Winter treten diese Symptome häufig auf.

Was hilft bei einer wunden Nase im Winter?

Wenn sich unangenehme Borken gebildet haben und die Nase dauerhaft wund ist, können Sie schnell Sofortmaßnahmen ergreifen.

  • Eine Nasensalbe mit Dexpanthenol hilft Ihnen bei einer akuten Entzündung.
  • In der Apotheke bekommen Sie spezielle Nasenöle, die Sie zur Heilung in die Nase träufeln.
  • Mittelfristig unterstützt die regelmäßige Nasenspülung mit einer Salzlösung die Stärkung der Nasenschleimhaut.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge, um einer trockenen Nase vorzubeugen.
  • Bei einer Erkältung wenden Sie abschwellende Nasensprays nicht allzu lange an. Sie bewirken ein Zusammenziehen der Blutgefäße und die Nasenschleimhaut trocknet schneller aus.

Vorbeugen ist weiterhin die beste „Medizin“

Ist die wunde Nase im Winter erst einmal wieder geheilt, beugen Sie am besten einer erneuten Entzündung vor. Wenden Sie weiterhin regelmäßig eine Nasenspülung an und achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge. Gleichzeitig dient dies zur Vorbeugung einer Erkältung.