Sie sind hier: > Startseite > Gesundheit > Gesundheit > Haut & Haar > Tipps gegen Sonnenbrand
Kostenloses Servicetelefon
0800 - 88 33 244
Mo - Fr 8-19 Uhr


DE-Mail schicken

Tipps gegen Sonnenbrand: Vorbeugung und Behandlung 

Ein Sonnenbrand entsteht, wenn Sie sich zu lange der Sonne aussetzen. Das UV-Licht schädigt die Hautoberfläche, sodass UV-Strahlen in tiefere Hautschichten vordringen und die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen veranlassen. Die Beschwerden bemerkt man nicht sofort, sondern frühestens nach etwa zwei Stunden.

Symptome erkennen – besser zu früh als zu spät

Durch UV-Strahlung geschädigte Haut ist gerötet, brennt, juckt, spannt und schmerzt bei Berührung. Diese Symptome sprechen für einen Sonnenbrand ersten Grades und können mit Medikamenten oder Hausmitteln behandelt werden. Bei stärkeren Verbrennungen kommen Blasenbildungen (Grad II) und flächige Hautablösungen (Grad III) hinzu, begleitet von Kopfschmerzen, Fieber und Übelkeit. In diesen schweren Fällen ist dringend ein Arzt aufzusuchen.

Wirksam vorbeugen durch geeigneten Sonnenschutz

Während Sie Ihr Sonnenbad ausgiebig genießen, gilt für Ihre Haut: Weniger ist mehr. Häufige, dauerhafte Sonnenbestrahlung und damit verbundene Sonnenbrände fügen Ihrer Haut irreversible Schäden zu. Vorzeitige Hautalterung, Falten und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko können die Folgen sein. So beugen Sie vor:

  • Unerlässlich in Haus- und Reiseapotheken sind Sonnencremes, -öle oder -sprays. Der benötigte Lichtschutzfaktor hängt von Ihrem Hauttyp ab: Lichtempfindliche helle bis sehr helle Haut schützen Sie am besten mit LSF 30 bis 50; dunkle Haut mit höherem Eigenschutz braucht mindestens LSF 15.
  • Meiden Sie die intensive Mittagssonne.
  • Begrenzen Sie Ihr Sonnenbad auf wenige Minuten und schieben Sie Pausen ein, in denen Sie Schattenplätze oder Gebäude aufsuchen.
  • Schützen Sie sich – auch bei hohen Temperaturen – durch Kleidung, die Arme und Beine bedeckt.
  • Ein breitkrempiger Hut und eine Sonnenbrille schirmen Ihr Gesicht, das der Sonne am stärksten ausgesetzt ist, vor UV-Strahlung ab.

Kommt es trotz aller Vorkehrungen zur Verbrennung der Haut, ist rasche Hilfe durch geeignete Behandlungsmittel gefragt.

Die fünf wichtigsten Tipps gegen Sonnenbrand zur schnellen Ersthilfe

Verspüren Sie die ersten Symptome, wie ein unangenehmes Spannungsgefühl auf der Haut, sollten Sie umgehend reagieren:

  1. Die erste Maßnahme ist sanfte Kühlung durch Duschen oder Bäder sowie kalte Umschläge. Kühlkissen aus dem Gefrierfach sind jedoch tabu. Um lokale Erfrierungen und Reizungen zu vermeiden, darf die Temperatur der Kühlkompresse nicht unter 15 Grad Celsius liegen.
  2. Acetylsalicylsäure, wie sie beispielsweise in Aspirin enthalten ist, lindert Schmerzen, hemmt Entzündungen und verhindert eine Verschlimmerung des Sonnenbrandes. Ärzte empfehlen die Einnahme von 1.000 Milligramm.
  3. Salben und Lotionen mit Hydrocortison, die Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten, wirken ebenfalls entzündungshemmend.
  4. After-Sun-Produkte mit Aloe vera kühlen, spenden Feuchtigkeit, beruhigen die Haut und unterstützen ihren Regenerationsprozess.
  5. Die Haut verliert durch einen Sonnenbrand viel Feuchtigkeit. Trinken Sie viel Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen und die Hautregeneration und Ihren Kreislauf anzukurbeln.

Quark, Joghurt und Co.: Helfen Hausmittel aus dem Küchenschrank?

Quark-, Milch- oder Joghurtkompressen haben sich aufgrund ihres kühlenden Effekts und ihrer pflegenden Wirkung als Auflagen gegen Sonnenbrand bewährt. Es ist wichtig, die Rückstände vor dem Austrocknen vollständig von der Haut abzuwaschen, denn Milchsäurebakterien können diese nachträglich reizen und Infektionen auslösen. Für Menschen mit Allergien ist diese Behandlung eher ungeeignet.

Unbedenklicher sind mit Kamillen- oder schwarzem Tee getränkte Umschläge sowie Gurkenscheiben für verbrannte Hautpartien im Gesicht. Bei leichten Hautschäden verschaffen diese Hausmittel eine spürbare Linderung, indem sie kühlen, Feuchtigkeit spenden und Brennen und Juckreiz abmildern.