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Tipps für gesundes Haar: Darauf kommt es wirklich an! 

Glänzendes und gesundes Haar ist ein Schönheitsideal. Doch was brauchen unsere Haare, um gesund, kraftvoll und strahlend zu bleiben? Einige grundlegende Aspekte stellen wir Ihnen im Folgenden vor. Aber zunächst stellt sich die Frage:

Was beeinflusst die Gesundheit unserer Haare?

Die Gründe für Haarprobleme sind vielfältig. Meist sind falsche Pflege und ein überstrapazierendes Styling die Ursache. Aber auch Umweltfaktoren, Ernährung, Lebensgewohnheiten oder Erkrankungen (Schilddrüsenerkrankungen) beeinflussen die Gesundheit unserer Haare. So kann chronischer Stress ein Auslöser für Haarausfall sein. Gleiches gilt für Hormonschwankungen z. B. durch das Absetzen der Antibabypille oder nach der Geburt eines Kindes. Auch unser Alter beeinflusst die Beschaffenheit unserer Haare. Je älter wir werden, desto feiner wird das Haar.

Ernährung und Sport für die Haargesundheit

Die Basis für schönes und gesundes Haar ist eine gesunde Ernährung mit genügend Vitaminen und Spurenelementen. Auch eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit – am besten mindestens zwei Liter am Tag – ist wichtig. Trinken wir zu wenig, werden unseren Haarwurzeln schlechter durchblutet und in ihrer Struktur und Festigkeit geschwächt.

Positiv auf die Durchblutung unserer Kopfhaut wirkt sich auch regelmäßiger Sport aus. Besonders geeignet sind Übungen über Kopf, wie sie im Yoga vorkommen.

Wichtige Nährstoffe für gesunde Haare auf einen Blick:

  • Vitamin A: enthalten in Eiern, Milchprodukten, Karotten, Aprikosen.
  • B-Vitamine: vor allem Biotin, Vitamin B3, B5 und B6. Reich an B-Vitaminen sind Nüsse, Vollkornprodukte, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Ölsaaten (Kürbiskerne).
  • Eisen: Da Fleisch ein wichtiger Eisenlieferant ist, muss vor allem bei fleischloser Ernährung auf eine ausreichende Aufnahme geachtet werden. Neben Fleisch ist Eisen auch in grünem Blattgemüse (Mangold, Grünkohl), in Beeren (Goji-Beeren, Johannisbeeren) oder Kürbiskernen enthalten.
  • Kupfer: besonders wichtig für eine gute Aufnahme von Eisen. Gute Kupferlieferanten sind Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne, Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse.
  • Zink: enthalten in Nüssen, Eiern, Kürbiskernen, Mohn, Leinsaat.

Vier Tipps für die richtige Haarpflege:

  1. Haare sollten nur alle zwei bis drei Tage mit nicht zu heißem Wasser und einem milden Shampoo gewaschen werden. Tägliches Haarewaschen trocknet die Haare aus.
  2. Nach dem Waschen die Haare nicht trocken rubbeln – es führt zu Haarbruch und Spliss. Die nassen Haare vorsichtig ausdrücken und mit einem grobzinkigen Kamm von unten nach oben vorsichtig durchkämmen.
  3. Lauwarmes Föhnen und Auftragen eines Hitzesprays schützen die Haare. Als Pflege kann nach dem Föhnen etwas Öl in die Spitzen gegeben werden. Gut ist es, die Haare ab und zu lufttrocknen zu lassen.
  4. Neben zu heißem Föhnen bedeutet auch Glätten und übermäßiges Stylen (Färben, Dauerwelle etc.) Stress für die Haare und sollte daher nicht zu oft eingesetzt werden.

Entgegen vieler Tipps für gesundes Haar sind Repair-Shampoos und Pflegekuren nicht in der Lage, Haarschäden zu beseitigen. Beispiel Spliss: Ist er einmal da, hilft nur der Gang zum Friseur, um ihn zu beseitigen. Pflegeprodukte gegen Spliss kaschieren diesen, indem sie die aufgespaltenen Haarenden zusammenkleben. Gleiches gilt für trockenes Haar. Die Haarpflege legt einen Schutzfilm um das Haar. Das Haar erhält wieder mehr Glanz und wird vor weiteren Schäden geschützt.

Pflegeprodukte können vorbeugend schützen. Auf Pflegeprodukte mit Silikonen sollten Sie verzichten, da sie die Haaren beschweren können und zudem als umweltschädlich gelten. Besser sind pflanzliche Öle. Da sie unseren körpereigenen Fetten ähneln, verbinden sie sich besonders gut mit dem Haar und schonen die Umwelt.