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Hautkrebs-Check 

Ein aufkommendes Melanom kündigt sich durch Änderungen auf der Haut an. Leberflecken, die sich verändern, sind erste Alarmsignale, die den schnellstmöglichen Gang zum Hautarzt erfordern. Die professionelle Hautkrebsvorsorge ist zuverlässig, denn Hautkrebs im frühen Stadium ist nicht automatisch für den Betroffenen und den Lebensgefährten unsichtbar. Es ist möglich, dass auf Hautpartien, auf denen bisher keine Leberflecken oder -fleckchen zu sehen waren, plötzlich Änderungen auftreten. Diese sind entweder mit dem bloßen Auge nicht zu sehen oder man schätzt sie bei einer Selbstuntersuchung leicht falsch ein. Nicht selten deuten Betroffene erste Anzeichen für bestimmte Hautkrebsarten als Warzen oder sonstige harmlose Hautveränderungen.

Für wen ist ein regelmäßiger Hautkrebs-Check empfehlenswert?

Sonnenanbeter gehören zur größten Risikogruppe. Die Unterscheidung nach Hauttypen, die in der Sonne schnell, langsam oder gar nicht bräunen, hat keine Relevanz für vermindertes oder erhöhtes Hautkrebsrisiko. Eher ist es sogar so, dass sich UV-empfindliche Menschen generell besser vor Sonneneinstrahlung schützen und so den Risiken eines Sonnenbrands entgehen. Menschen hingegen, die in der Sonne schnell bräunen, neigen zu Unvorsichtigkeit und übertreiben es beim Sonnenbaden. Bei der Bewertung von Risiken für Hautkrebs rangiert der Sonnenbrand ganz oben. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der letzte Sonnenbrand zurückliegt.

Ein Hautscreening ist zu empfehlen, wenn auf Sie eines oder mehrere der folgenden Kriterien zutrifft:

  • Sie gehören zu den Sonnenanbetern und haben schon leichtere Sonnenbrände gehabt.
  • Sie besuchen regelmäßig Solarien.
  • In der Kindheit oder Jugend hatten Sie leichte Sonnenbrände oder einen schweren Sonnenbrand
  • Ihre Haut weist überdurchschnittlich viele Leberflecken oder Pigmentmale auf.
  • Sie gehören zu den hellhäutigen Hauttypen, die empfindlich auf Sonneneinstrahlung reagieren (Sonnenbrand und Sonnenallergie).
  • Sie sind erblich vorbelastet.
  • Sie sind anfällig für Infektionskrankheiten, was auf ein geschwächtes Immunsystem hindeutet.

Welche Arten von Hautkrebs erfasst der Hautkrebs-Check?

Die rechtzeitige Entdeckung von Anzeichen für das maligne Melanom ist primäres Ziel eines Hautscreenings. Diese auch "schwarzer Hautkrebs" genannte Krebsart, ist im fortgeschrittenen Stadium nicht heilbar und führt zum Tode. Die Chance auf eine erfolgreiche Therapie ist umso höher, je frühzeitiger ein Arzt die Diagnose stellt.
Als "weißer Hautkrebs" bezeichnet man verschiedene Hautkrebsarten, die nicht zwangsläufig tödlich verlaufen und im Frühstadium gut heilbar sind. Unbehandelt haben jedoch der Basalzellenkrebs und das Plattenepithelkarzinom ebenfalls verheerende Wirkungen. Vollständige Haut- und Gewebezerstörungen sind die Folge, wenn man den Verlauf der Krankheit nicht stoppt.

Was kostet ein Hautkrebs-Check?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für eine regelmäßige, alle zwei Jahre stattfindende Hautkrebsvorsorge beim Hausarzt. Stellen Sie durch Rücksprache mit dem Arzt sicher, dass keine zusätzlichen, Methoden oder Leistungen als sogenannte IGEL-Leistungen anfallen, die die GKV unter Umständen nicht erstattet. Zu den Standardmethoden, die die GKV übernimmt, gehört die eingehende Untersuchung der gesamten Körperhaut, einschließlich der Kopfhaut und der Nägel. Wenn der Arzt ein sogenanntes Auflichtmikroskop verwendet, übernimmt die GKV diese Leistung nicht in jedem Fall. Klären Sie all das im Gespräch.
Entdeckt der Arzt Auffälligkeiten bei einer Hautpartie, entnimmt er eine Gewebeprobe und lässt diese histologisch untersuchen. Gegebenenfalls überweist er Sie bei entsprechendem Befund an einen Hautarzt.