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Beschwerdefrei durch die Wechseljahre 

Die Wechseljahre sind ein starker Einschnitt in das Leben vieler Frauen. Sie dauern unterschiedlich lange und teilen sich in folgende Phasen auf:

  • die Prämenopause gewöhnlich ab 45 Jahren
  • ab Anfang 50 die Menopause, der Zeitraum von zwölf Monaten ab Eintritt der letzten Periode
  • die Postmenopause, in der die Fruchtbarkeit endgültig vorbei ist.

In den Wechseljahren verringert sich die Produktion der weiblichen Hormone und der Energieumsatz nimmt ab. Die Wechseljahre beginnen zunächst mit unregelmäßigen und unterschiedlich starken Blutungen. Bei vielen Frauen treten Hitzewallungen und Schlafstörungen, trockene Augen und Schleimhäute auf. Etwa 60 % der Frauen nehmen zu, da sie ihre Ernährungsgewohnheiten nicht an den sinkenden Energiebedarf anpassen.

In den Wechseljahren können folgende Beschwerden auftreten

  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Gewichtszunahme
  • trockene Augen, Haut und Schleimhäute
  • Stimmungsschwankungen und Depressionen.

Dauer und Intensität der Wechseljahrsbeschwerden hängen von erblichen und psychischen Faktoren sowie vom Lebensstil ab. Es gibt Frauen, die fast keine Wechseljahrsbeschwerden haben und bei denen der Übergang innerhalb einiger Wochen abgeschlossen ist. In den meisten Fällen leiden Frauen jedoch länger an den Beschwerden, einer amerikanischen Studie zufolge durchschnittlich 7,4 Jahre.

Überdurchschnittlich häufig plagen Wechseljahrsbeschwerden inaktive, nicht berufstätige und unzufriedene Frauen. Häufig gehen Übergewicht, Blutdruck und ein langsamer Stoffwechsel damit einher.

Mit gesundem Lebensstil Krankheitsrisiken senken

Ein gesunder Lebensstil ist leichter umgesetzt als gedacht und der perfekte Jungbrunnen. Wechseljahre bergen ein erhöhtes Risiko für folgende Erkrankungen:

  • Diabetes Typ 2 durch Übergewicht
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge der rückläufigen Östrogenproduktion
  • Knochenschwund bzw. Osteoporose
  • Brust- und Darmkrebs

Achten Sie besonders in den Wechseljahren auf einen gesunden Lebensstil. Dazu gehören in erster Linie eine ausgewogene Ernährung und Sport.

Gesunde Ernährung gegen Wechseljahrsbeschwerden

Eine vielseitige, ballaststoff- und vitalstoffreiche Ernährung sorgt dafür, dass Ihr Körper reibungslos funktioniert. Sie besteht aus

  • Obst, Gemüse und Getreide in großen Mengen
  • fettarmen tierischen Lebensmittel in moderatem Umfang
  • täglich mindestens 1,5 l Flüssigkeit
  • wenig Alkohol, Kaffee, Fast Food und Fertignahrung.

Mit gesunder Ernährung nehmen Sie dauerhaft ab und halten Ihr Gewicht unter Kontrolle. Studien zeigen, dass Frauen, die einige Kilo abgenommen haben, Hitzewallungen kaum oder gar nicht mehr wahrnehmen. Generell treten Hitzewallungen weniger auf, wenn sich Frauen mit Alkohol, scharfen Gewürzen oder Kaffee zurückhalten. Essen Sie abends kalorienarm, um ihre Verdauung zu entlasten und besser zu schlafen.

Beugen Sie Osteoporose vor, in dem Sie Ihr Vitamin-D-Depot mit kalziumreicher Ernährung auffüllen. Kalzium hält die Knochenstruktur stabil und unterstützt den Knochenaufbau. Kalzium findet sich in Milchprodukten, Blattspinat, Brokkoli, Tofu und Mineralwasser.

Mit Sport Wechseljahrsbeschwerden beseitigen

Bewegungsmangel verschlimmert Wechseljahrsbeschwerden erheblich, wie zahlreiche Studien der vergangenen Jahre belegen. Sie weisen nach, dass sich die Wechseljahre mit Sport nahezu beschwerdefrei bewältigen lassen. Die besten Effekte bietet eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Geeignete Ausdauersportarten sind Radfahren, Nordic Walking und Walking. Mit Pilates oder Yoga bauen Sie Ihre Muskeln wieder sanft auf.

Körperliche Aktivität

  • unterstützt Sie beim Abnehmen, weil die Fettverbrennung angeregt und mehr Energie verbraucht wird
  • stabilisiert Ihren Blutdruck
  • vermindert das Risiko für Brust- und Darmkrebs sowie Herz-Kreislauferkrankungen
  • stoppt den Knochenabbau und aktiviert die Knochenneubildung.