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Was hilft gegen Heuschnupfen – auch ohne Medikamente? 

Wenn Sie an einem diagnostizierten „Heuschnupfen“ leiden, können Sie einiges gegen die lästigen Symptome tun. Eine Pollenallergie können Sie vor allem umso besser in den Griff bekommen, je genauer Sie wissen, auf welche Pollen Sie besonders intensiv reagieren. Spezialisierte Fachärzte, meistens Hautärzte und Internisten, bieten solche Tests an.

Informationsdienste: auch schon als App verfügbar

Ob im Internet, über Nachrichtendienste via Radio oder TV: Aktuelle Pollenflugmeldungen und Pollenflugkalender sind das beste Rezept, den kleinen Übeltätern aus dem Weg zu gehen. Es gibt sogar Pollenalarm-Apps (zum Beispiel von der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst PID). Damit können Sie sich standortbezogen und auf Basis der Ihnen bekannten Allergene Ihren eigenen Warndienst zusammenstellen.

Was hilft gegen Heuschnupfen in der Urlaubszeit?

Im Reizklima der Nordsee, so ist es bekannt, fühlen sich viele Allergiker und daher auch Menschen mit Heuschnupfen besonders wohl. Dort besteht eine vergleichsweise geringe Artenvielfalt, was Pflanzen betrifft. Besonders die salz- und jodhaltige Luft scheint wie Balsam für die Haut und die Schleimhäute zu wirken. Alternativ dazu sind auch geografische Höhenlagen zu empfehlen. Schon ab 1.400 Metern, also weit unterhalb der alpinen „Baumgrenze“ nimmt die Wahrscheinlichkeit und Konzentration von Pollen schon deutlich ab.

Sport im Freien trotz Pollenallergie?

Rundum geschlossene Sonnen- oder Sportbrillen schützen die die Augenschleimhäute. Bei längeren Radtouren, die auch mal unversehens in eine Zone mit intensivem Pollenflug führen können, ist ein Mundschutz zu empfehlen. Natürlich sollte dann eher unangestrengtes Radeln den Takt vorgeben, um nicht außer Atem zu geraten. Und er muss ja auch nicht die ganze Zeit getragen werden, wenn der Tourenplan keine erhöhte Pollenkonzentration befürchten lässt. Was bei Heuschnupfen immer hilft: Kontakt der Hände mit den Schleimhäuten vermeiden. Denn an den Händen können sich natürlich auch Pollen anhaften – genauso wie an der Kleidung. Das wäre dann auch schon der nächste Tipp gegen Heuschnupfen:

Pollen nie ins Haus oder allzu lange mit sich herumtragen!

Draußen getragene Kleidung nicht in die Wohnräume tragen. Vor allem nicht ins Schlafzimmer. Denn das ist der Raum, in dem Sie sich noch am ehesten vor eindringenden Pollen schützen können und auch sollten.
Wenn Sie lieber bei offenem als geschlossenem Fenster schlafen, dann wäre die Anschaffung eines sogenannten Pollenschutzgitters ratsam. Hängen Sie frisch gewaschene Wäsche in der Heuschnupfen-Zeit auch nicht draußen auf. Lüften Sie als Stadtbewohner nur morgens, als Bewohner einer eher ländlichen Region besser abends. Und wer an Heuschnupfen leidet, duscht besser abends, um dann pollenfrei einen unbeschwerten Schlaf zu finden.

Heuschnupfen gänzlich loswerden?

Die sogenannte Hyposensibilisierung ist eine Therapieform gegen Heuschnupfen. Dabei versorgt der Arzt – mittels Spritzen oder Tropfen – die Patienten mit einer „Überdosis“ des bekannten Allergens. Der Körper soll förmlich gezwungen werden, auf diese Stoffe nicht mehr so übertrieben zu reagieren. Manchen Patienten hilft das sehr gut, anderen weniger. Was aber Menschen mit Heuschnupfen häufiger berichten: Eines Tages kann dieses Gesundheitsproblem ganz von selbst wieder verschwinden. Meistens ist das schon nach der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter der Fall. Warum es nicht selten zu diesem Phänomen der „spontanen Toleranzinduktion“ kommt, ist allerdings noch unbekannt.