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Mann in schwarzem Sportdress gibt brünetter Frau Hilfestellungen beim Dehnen
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Muskelkrämpfe – ein vermeidbares Leiden 

Ein urplötzlich auftretender Krampf in der Wade oder im Oberschenkel löst sehr unangenehme Schmerzen aus. Im schlimmsten Fall zwingt er Sie zum Abbruch des Trainings. Doch zum Glück lässt sich das Auftreten von Muskelkrämpfen oft verhindern.

So kommt es zu Muskelkrämpfen

Eine plötzlich auftretende Kontraktion der Muskeln löst einen Krampf aus. Dabei kommt es anders als bei normalen Muskelbewegungen nicht zu einer anschließenden Entspannung, sondern die Verspannung hält an. Dieser fortwährende Kontraktionszustand tritt unwillkürlich auf und kann bei längerer Dauer zu einer Verhärtung der Muskulatur führen.

Das richtige Verhalten bei einem Oberschenkel- oder Wadenkrampf

Dehnen Sie die betroffene Beinpartie vorsichtig, damit der schmerzhafte Muskelkrampf enden kann. Bei einem Wadenkrampf hat es sich bewährt, den Fuß im Stehen mit beiden Händen zu umfassen und vorsichtig an den Po zu führen. Außerdem kann Ihnen in dieser Situation auch eine sanfte Massage der Wade oder des Oberschenkels helfen.

Die Ursachen des Muskelkrampfs

Wenn Sie häufig von Krämpfen in der Muskulatur betroffen sind, leiden Sie wahrscheinlich unter Magnesiummangel. Besonders häufig tritt die Unterversorgung mit diesem wichtigen Mineralstoff bei den folgenden Personengruppen auf:

  • Diabetiker
  • Schwangere
  • ältere Menschen
  • Leistungssportler
  • Personen, die sich über einen längeren Zeitraum falsch ernähren oder zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen

Im Zweifel lassen Sie von Ihrem Hausarzt eine Blutanalyse durchführen, durch die ein Magnesiummangel eindeutig festgestellt werden kann.

Hinweis: Andauernder Unterversorgung mit Magnesium kann auch zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen. Aus diesem Grund sollten Betroffene einen Magnesiummangel nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Magnesiumaufnahme hilft gegen Muskelkrämpfe

Um künftig ohne Angst vor Krämpfen trainieren zu können, sollten Sie Ihre Magnesiumaufnahme steigern. Zunächst überprüfen Sie Ihre Ernährung. Eine Umstellung des Speiseplans bringt oft eine wesentliche Besserung. Diese Lebensmittel weisen einen besonders hohen Anteil des unverzichtbaren Mineralstoffs auf:

  • Fisch, insbesondere Seezunge
  • Südfrüchte, besonders Kiwis, Bananen und Ananas
  • Spinat, Mais und Kohlrabi
  • Erzeugnisse aus Tofu
  • Vollkornprodukte
  • Hirse
  • Erdnüsse und Erdnussbutter
  • Haferflocken
  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen
  • Kakao, am besten in Form von Bitterschokolade
  • Sonnenblumen- und Kürbiskerne

Außerdem ist Mineralwasser reich an Magnesium und stellt auch wegen seiner Kalorienfreiheit gegenüber Softdrinks die bessere Alternative dar. Erst wenn die Muskelkrämpfe trotz Änderung der Ernährung weiterhin auftreten, kommt die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels für die Steigerung der Magnesiumzufuhr in Frage. Sie bekommen diese Präparate rezeptfrei in der Apotheke. Hier können Sie sich eingehend über die richtige Einnahme beraten lassen.