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Mann im Vordergrund macht Übungen auf dem Boden im Hintergrund sitzen Männer auf Medizinbällen
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Mit Rückentraining Rückenproblemen vorbeugen  

Die Ursachen von Rückenschmerzen können vielfältig sein. Allerdings ist die Entstehungsgeschichte dauerhafter Rückenprobleme für die meisten Betroffenen fast immer gleich erzählt: Es fängt mit leichten Verspannungsschmerzen an, ausgelöst durch Stress, falsches Sitzen oder dauerhafte Anspannung in gleicher Position. Diese lösen eine leichte Fehlhaltung aus. Denn das ist die erste und fast unvermeidbare Reaktion des Körpers auf solche Verspannungsschmerzen: Sich vor Schmerzen zu „krümmen.“

Fehlhaltung als häufigste Ursache von Rückenschmerzen

Fehlhaltungen lösen neue Verspannungen aus – und diese führen zu weiteren Fehlhaltungen, an die der Körper sich nun fast schon zu gewöhnen beginnt. Nun sind die Rückenschmerzen schon fast chronisch und können immer wieder oder anhaltend auftreten. Von da an kann das ursprünglich muskuläre Problem auch zu ersten ernsthaften Beschwerden direkt an der Wirbelsäule, genauer gesagt an den Bandscheiben führen.

Dieser Prozess kann sich auch unbemerkt über viele Jahre hinziehen. Die erste schmerzhafte Nackenverspannung nach Feierabend ist also alles andere als eine harmlose Trophäe unseres täglichen Fleißes. Verspannte Muskeln im Rücken sind vielmehr erste Alarmsignale, dass mit dem Rücken buchstäblich etwas „schiefzulaufen“ beginnt.

Gezieltes Training ist fast immer und überall möglich

Was können Sie gegen Rückenschmerzen tun? Ganz einfach: Vorbeugend heute noch mit dem Rückentraining beginnen. Und wenn Sie bereits Schmerzen haben: dann erst recht. Und in diesem Falle unter professioneller Anleitung eines geschulten Fitnesstrainers. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Rückentraining nicht nur die Rückenmuskulatur stärkt und die Wirbelsäule entlastet. Rückenübungen führen auch zu deutlich höherem Wohlbefinden insgesamt. Ein gestärkter Rücken ist Ausgangspunkt für vieles, was im wahrsten Sinne des Wortes Leib und Seele bei guter Laune hält.

Die meisten effektiven Übungen für die Rückenmuskulatur können Sie ganz ohne Geräte vornehmen. Es gibt sogar Übungen, die Sie im Stehen oder Sitzen direkt am Arbeitsplatz ausführen können. Kein Chef dürfte etwas dagegen haben, wenn sich Mitarbeiter ab und zu aus dem Bürostuhl erheben, um mit ein paar wenigen Dehnübungen den Rücken zu entlasten. Viele Führungskräfte gehen sogar selbst mit gutem Beispiel voran und „trainieren heimlich“ in ihrem Büro. Auch ansonsten findet sich fast immer genügend Zeit, aufkommenden Verspannungen dort entgegenzuwirken, wo sie entstehen: Nutzen Sie also auch die Pausen, um auf diese Weise etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Rückentraining zu Hause oder in der Pause

Übungen im Stehen oder Sitzen können den Nackenbereich und den sogenannten Latissimus, also den breiten Rückenmuskel dehnen und stärken. Anders als im Kraftraum eines Fitness-Studios geht es hier in erster Linie um ein Grundtraining, bei dem Sie die Arme in mehreren Durchgängen 10 bis 15 Mal je Bewegungseinheit vom Körper weg nach oben, seitlich, hinten und nach unten strecken, bis Sie einen Kraftwiderstand verspüren. Mit solchen Kombinationen aus Kräftigung, Entspannung und Stretching haben Sie bereits einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Rückengesundheit geleistet. Selbst erfahrene Fitness-Sportler beginnen ihr gezieltes Training mit solchen einfachen Übungen für den Rücken – denn sie wärmen die Rückenmuskulatur damit auf und schützen sich vor möglichen Zerrungen.