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So vermeiden Sie 10 typische Fehler beim Laufen

Mann im grauen Top im Vordergrund läuft am Meer
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So vermeiden Sie 10 typische Fehler beim Laufen 

Richtig laufen ist nicht schwierig. Fehler beim Laufen entstehen meistens schon zuvor.

Zu ehrgeizig gewählte Laufstrecken

„Eine Runde um den See“ klingt wie eine runde Sache – allerdings nicht, wenn Sie sich damit überfordern. Laufen Sie im Zweifelsfall lieber eine Runde um den Block und steigern Sie die Streckenlänge nach und nach auf moderate Weise.

Ungeduldiger Kaltstart

Würden Sie Ihr Auto mit kaltem Motor sofort über die Autobahn jagen? So, wie sich der Motor Ihres Autos aufwärmen muss, benötigt auch Ihr Körper ein Aufwärmtraining. Sich diese Viertelstunde vor dem Trainingslauf nicht zu gönnen, ist keine gute Entscheidung. Teilen Sie eine Joggingstunde lieber in 15 plus 45 statt 0 plus 60 auf. Das bringt ein deutliches Plus an Effektivität!

Jogging im Kampf gegen Kalorien

Jogging ist kein Instrument, um gegen Ihr schlechtes Gewissen anzutreten. Rechnen Sie Ihr Laufpensum nie in Kalorien und Kalorien nie in Laufkilometer um. Freuen Sie sich stattdessen darüber, dass Sie auf ihrer Hausstrecke eine Minute schneller waren als im letzten Monat. Und genießen Sie die schönen Dinge, die Ihnen unterwegs begegnen.

Selbst gewählte Monotonie

Niemand hört gerne den gleichen Hit zehn Mal am Tag. Und niemand überreicht Ihnen ein Fleißkärtchen, wenn Sie brav die immer gleiche Strecke abmetern. Sie dürfen nicht nur, sondern sollten sogar Ihre Laufrouten variieren.

Auf Teufel komm raus bei Wind und Wetter

Bei manchem Wetter jagen Sie keinen Hund auf die Straße – gehen aber selbst laufen? Bei erhöhtem Risiko von Erkältung, Hitzeschlag oder Sonnenstich dürfen Sie Ihr Lauftraining unterbrechen. Sie kapitulieren damit nicht vor ihrem inneren Schweinhund, Sie lassen die Vernunft siegen. Es bezahlt Sie niemand dafür, unter extremen Bedingungen Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen!

Zu große Schritte

Ein guter Laufstil ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schrittlänge zur Körpergröße passt. Im Zweifelsfall sind kleinere Schritte raumgreifenden großen Schritten vorzuziehen. Joggen lernen heißt zunächst vor allem: Schrittgröße, Schrittfrequenz und Tempo seinem eigenem Bedürfnis und Leistungsvermögen anzupassen.

Mangelnde Armarbeit

Die Arme dienen der gleichmäßigen Balance zwischen Oberkörper und Beinen. Mit den Armen steuern Sie auch Ihren Laufrhythmus. Halten Sie die Unterarme parallel zum Boden. Die Arme schwingen nicht von alleine mit, sondern werden aktiv in Schwung gehalten.

Übertriebene Beachtung der Fußarbeit

In einem guten Laufschuh arrangieren sich Ihre Füße fast wie von selbst mit ihrer Aufgabe. Versuchen Sie herauszufinden, ob Sie sich als Fersenläufer, Sohlenläufer oder Ballenläufer wohlfühlen – und laufen Sie so! Gut gemeinte Expertenratschläge führen hier eher zu unnatürlicher Verkrampfung.

Schmerzen ignorieren

Sich zu überwinden, auch wenn Sie keine Lust haben – das gehört zum Sport einfach dazu. Bei Schmerzen jedweder Art, insbesondere in den beim Laufen beanspruchten Körperregionen, verzichten Sie aber unbedingt auf Ihr Training!

Ausgehungert oder rundum satt ins Training

Zwischen einer gut verdaulichen, ausgewogenen Mahlzeit und dem Lauftraining sollten mindestens zwei und höchstens vier Stunden liegen. Mit knurrendem Magen einen Lauf zu beginnen endet frühzeitig in einem unnötigen Kampf gegen die nachlassenden Kräfte. Bei Mangelerscheinungen reagiert der Körper zuerst mit Warnsignalen wie Erschöpfung, Schwindel, Seitenstechen, Muskelkrämpfen und Übelkeit.