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Zwei Senioren laufen in Sportkleidung über ein Feld
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Tipps zum Laufen im Alter 

Wie jeder Mediziner weiß, werden die Hürden, sich mit zunehmendem Alter fit zu halten, eher höher als niedriger. Doch mit dem Alter steigt auch die Erfahrung – die meisten sportlichen Senioren kennen ihren Körper selbst besser als Ärzte und können so genau einschätzen, wie sich ihr Körper verändert und was sie ihm noch zumuten wollen und können. Dabei stellt das Joggen eine sportliche Disziplin dar, die gewisse natürliche Grenzen kennt, wenn es um die Belastung von Sehnen und Gelenken geht.

Schwächelnde Knochen und Gelenke: mit Muskelkraft am besten zu überlisten

Die Knochen des Skeletts werden bei jedem Menschen mit zunehmendem Alter poröser. Bei Frauen besteht biologisch bedingt ein höheres Risiko zur Osteoporose als bei Männern. Der Stoffwechsel wandelt die substanzerhaltenden Nährstoffe in der zweiten Lebenshälfte einfach nicht mehr so effektiv in körperliche Substanz um wie in der Wachstums- und Reifephase des Menschen. Ab wann der Körper „abbaut“, weil sich neue Zellen nicht mehr so schnell entwickeln, ist teilweise genetisch bedingt. Außerdem spielt der bis dahin gepflegte Lebensstil eine Rolle. Wer schon immer regelmäßig Sport getrieben hat, profitiert bis ins hohe Alter davon. Der menschliche Körper ist ein „Gewohnheitstier mit Langzeitgedächtnis“. Freizeitsportler, die ihr ganzes Leben lang regelmäßig und in Maßen Sport treiben, sind als Senioren oft besser dran als ehemalige Spitzensportler. Spitzensportler, die abrupt den Berufssport an den Nagel hängen und sich fortan gehen lassen, haben im Alter Probleme. Zum Glück sind solche Fälle eher selten. Passionierte Sportler bleiben dem Sport meistens treu – auch als Aktive.

Tipps und Ratschläge für Senioren

Im Langstreckenlauf prägen Spitzensportler das Bild extrem schlanker Athleten. Für ältere Menschen ist ein Athletenkörper aus „Muskeln- und Sehnen“ aber kein geeignetes Vorbild, wenn er zugleich an „Haut und Knochen“ erinnert. Dem Muskelaufbau bzw. der Erhaltung von Muskelsubstanz sollte im Seniorensport das Hauptaugenmerk gelten. Spitzensportler „mergeln“ immer das letzte Quantum Belastbarkeit aus ihren Körpern heraus. Seniorensportler sollten ihren Körper etwas vorsichtiger und muskelfördernder formen und sich proteinhaltiger ernähren.

In diesem Sinne kombinieren Senioren ihr Lauftraining also immer mit einer guten Portion Krafttraining und hören zwischendurch etwas besser auf die Zwischentöne ihres Körpers. In den Gelenken kann es knirschen. Wenn Sie das beherzigen, werden Sie am Lauftraining noch lange Freude haben.