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aufgereihte Hanteln auf grünem Boden
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Mit Krafttraining den eigenen Körper und die eigene Gesundheit gestalten  

Wer bei Krafttraining zuerst an „Muskelpakete“ und „Kraftprotze“ denkt, kann hier einigen neuen Wahrheiten auf die Spur kommen. Denn wahre Muskelkraft zeigt sich nicht unbedingt nur nach außen, sondern kennt auch einige innere Werte, die einiges zu Ihrer Gesundheit beitragen.

Muskelgruppen gezielt ansteuern

Um besser zu verstehen, was Kraft im sportlichen Bereich tatsächlich bedeutet, ist ein kleiner Blick auf die abenteuerliche Welt der Freeclimber hilfreich. Hier halten sich waghalsige Männer und Frauen mit drei Fingern an einem kleinen Felsvorsprung fest. Und entwickeln dann sogar noch die Kraft, sich zum nächsten Griff weiter zu hangeln. Und genau darum geht es im Krafttraining: Bestimmte Muskeln so zu stärken, dass sie ihre Funktion über das Normalmaß hinaus erfüllen können. Besagte Freikletterer verfügen nicht über besonders ausgeprägte Muskelberge, sondern gut „definierte“ Muskelgruppen und Einzelmuskeln mit sehr viel echter Kraft. Weniger die Sportart selbst, aber die Idee, Muskelgruppen in ihrer Funktionalität besser auszuprägen, gilt daher als Ideal eines gesunden Krafttrainings. Wenn dabei Ihr Körper „nebenbei“ auch eine attraktivere Gestalt annimmt, so ist das ein Nebeneffekt, der zusätzlich motiviert. Aber das muss und sollte nicht das grundsätzliche Ziel eines Krafttrainings sein.

Krafttraining als Baustein der körperlichen Fitness

Wie bei allen Dingen im Leben gilt gerade für sportliches Training: je vielfältiger, desto effektiver. Krafttraining ist am wirkungsvollsten, wenn es mit einem Konditionstraining kombiniert wird. Und unter all den Muskeln, die Sie gezielt trainieren können, erreichen Sie eine bestimmte Muskelgruppe auch völlig ohne Gewichte und Hanteln: die Bauchmuskulatur. Am Zustand dieser Muskelgruppe erkennen Profis auch den wahren Fitness-Zustand eines Sportlers: Denn bei Männern und Frauen wird das berühmte Sixpack deshalb so gerne betont, weil es von einem auch ansonsten durchtrainierten Gesamtzustand des Körpers zeugt.

Krafttraining für unterschätzte Muskelgruppen

Die Nackenmuskulatur gehört sicherlich nicht zu der Körperpartie, die man als allererstes geformt und definiert wissen möchte, wenn man sich als fitnessbewusster Menschen in einem Fitness-Studio anmeldet. Aber alle Muskeln im Rückenbereich sind bekanntlich die ersten, die sich schmerzvoll melden, wenn sie nicht genügend trainiert werden. Es gibt Statistiken, die zeigen, dass zahlreiche Freizeitsportler erst über Rückenprobleme an das gezielte Krafttraining herangeführt wurden. Die meisten, die mit gezielten Übungen von ihren Schmerzen befreit wurden, blieben dann auch aus Überzeugung weiterhin „am Ball“.

„Gesunde“ Schmerzen dank Krafttraining

Sie haben richtig gelesen: Es gibt in der Tat so etwas wie „gesunde“ Schmerzen. Jedenfalls sind sie deutlich gesünder als Schmerzen im Nacken und Rücken. Diese Art des Schmerzes ist unter dem Namen „Muskelkater“ bekannt. Wer einmal ausprobieren möchte, wie sich ein Muskelkater anfühlt, beginnt mit Übungen zur Stärkung der Armmuskeln. Eine Hantel reicht schon, um erste Effekte für den Bizeps oder Trizeps zu erleben. Für viele Menschen ist das der Beginn einer langen Freundschaft mit ihrem eigenen Körper. Bei zunehmender Fitness und mit regelmäßigem Krafttraining verschwindet dann sogar der Muskelkater!