Sie sind hier: > Startseite > Gesundheit > Familie > Schwangerschaft & Geburt > Rückbildungsgymnastik
Junge Mutter macht Gymnastik mit einer Therapeutin
Kostenloses Servicetelefon
0800 - 88 33 244
Mo - Fr 8-19 Uhr


DE-Mail schicken

Rückbildungsgymnastik – so wichtig nach Schwangerschaft und Geburt 

Zugegeben, als frisch gebackene Mama haben Sie sehr viel um die Ohren: Die Pflege und Betreuung Ihres kleinen Schatzes nimmt jede Menge Zeit in Anspruch und erfordert Ihre gesamte Aufmerksamkeit. Dennoch sollten Sie auch an sich und Ihre Gesundheit denken – fangen Sie rechtzeitig mit der Rückbildungsgymnastik an.

Sinn und Zweck von Rückbildungsgymnastik

Dabei geht es nicht so sehr darum, sich einen schlanken Bauch und eine schmale Taille wie vor der Schwangerschaft anzutrainieren. Das Hauptziel der Rückbildungsübungen ist vielmehr, Ihren durch Schwangerschaft und Geburt stark beanspruchten Beckenboden wieder fit zu machen. Nur eine starke Beckenbodenmuskulatur schützt Frauen davor, später unter Harn- und Stuhlinkontinenz zu leiden oder an einer Senkung der Gebärmutter zu erkranken.

Die Übungsstunden: am besten organisiert in einer Gruppe

In jeder deutschen Stadt finden Sie verschiedene Angebote zur Rückbildungsgymnastik, die in der Regel Hebammen professionell anleiten. Hier kommen Sie mit anderen jungen Müttern zusammen und können sich vor und nach dem Training über alle möglichen Themen rund um das Baby austauschen. Wenn Ihnen der Besuch einer derartigen Übungsgruppe nicht möglich ist, fragen Sie Ihre Hebamme, welche Übungen Sie Ihnen empfiehlt. Außerdem bieten Videos im Internet und auf speziellen DVDs gute Anregungen für Ihre Gymnastikstunde im heimischen Wohnzimmer.

Diese Übungen helfen Ihnen bei der Rückbildung

Im Zentrum der Rückbildungsgymnastik steht das Beckenbodentraining. Dabei spannen Sie gezielt die Muskeln in dieser Region an und entspannen sie anschließend wieder. Dies funktioniert hervorragend mit einfachen Übungen, für deren Ausführung Sie weder sportlich sein müssen noch irgendwelche Vorkenntnisse benötigen. Insbesondere handelt es sich dabei um diese Trainingseinheiten:

  • Katzenbuckel im Knien
  • Buddha-Sitz mit Anspannung der Beckenbodenmuskulatur
  • Beinkreisen, während Sie flach auf dem Rücken liegen
  • Po-Lift aus der Rückenlage mit angewinkelten Beinen

Nicht zu früh und nicht zu intensiv

Es reicht völlig aus, wenn Sie erst ab der siebten Woche nach der Geburt mit Ihrem Trainingsprogramm anfangen. Haben Sie während der Geburt Verletzungen am Damm erlitten oder war ein Kaiserschnitt erforderlich, sollten Sie noch später mit dem Rückbildungsprogramm beginnen und sich vorher von Ihrem Gynäkologen grünes Licht geben lassen. Außerdem sollten Sie keinen übertriebenen Ehrgeiz entwickeln, insbesondere nicht hinsichtlich Ihrer Figur. Zwei- bis dreimal pro Woche für zwanzig Minuten zu üben, stellt die optimale Trainingsintensität dar. Wenn Sie sich noch mehr bewegen möchten, unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge mit Ihrem Baby im Kinderwagen. So kommen Sie beide in den Genuss der frischen Luft und Sie trainieren Ihre Ausdauer auf schonende Weise.