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Schwangere im rosafarbenen Top macht sich Müsli mit Früchten
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Geburtsvorbereitung – gut gerüstet für das große Ereignis 

Die bevorstehende Geburt ihres Kindes verunsichert viele werdende Mütter. Nicht nur der Wehenschmerz geistert wie ein Schreckgespenst durch die persönliche Vorstellung vom Geburtsablauf, sondern auch die Angst vor einer Schädigung des Babys während der Schwangerschaft oder bei der Geburt begleitet gerade Erstlingsmütter stetig.

Geburtsvorbereitung: Ist mein Baby gesund?

Ein wichtiger Bestandteil der Geburtsvorbereitung sind die regelmäßigen Untersuchungen. Die drei von der Krankenkasse übernommenen Ultraschalluntersuchungen, die der Gynäkologe in festgelegten Abständen durchführt, stellen sicher, dass Ihr Kind altersentsprechend heranwächst. Um negative Entwicklungen frühzeitig feststellen und Komplikationen beim Geburtsablauf vorbeugen zu können, kontrolliert er regelmäßig:

  • das Gewicht der Schwangeren
  • den Blutdruck
  • Eiweiß- und Zuckerausscheidungen im Urin
  • den Hämoglobinwert im Blut
  • den Höhenstand des Gebärmutterfundus
  • die Herztöne des Kindes (CTG)
  • die Lage des Kindes (z. B. auf Quer- oder Beckenendlage)

Je nach individueller Indikation und Wunsch der werdenden Eltern kann der Gynäkologe vor der Geburt weitere Untersuchungen durchführen, beispielsweise ein Screening auf Schwangerschaftsdiabetes, eine Chorionzottenbiopsie zur Feststellung von Chromosomenanomalien des Kindes oder eine Nackentransparenzmessung zur Früherkennung des Down-Syndroms.

Vorbereitung auf die Geburt: die Rolle der Geburtsvorbereitungskurse

Wie Sie die Geburtsvorbereitung gestalten möchten, bleibt weitgehend Ihnen überlassen, denn verpflichtende Bausteine gibt es hier nicht. Die Mehrzahl der Erstlingsmütter entscheidet sich für den Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses, der ihnen wichtige Informationen über die Geburt an die Hand gibt, zum Beispiel:

  • Verlauf der Schwangerschaft
  • Geburtsablauf und mögliche Komplikationen
  • richtiges Verhalten im Wochenbett
  • Strategien für den optimalen Umgang mit den Wehen
  • Vor- und Nachteile der verschiedenen möglichen Geburtspositionen
  • Möglichkeiten der Schmerzlinderung während der Geburt
  • Tipps für die Säuglingspflege und das Stillen direkt nach der Geburt

Heute ist es gang und gäbe, dass in diese Kurse zur Geburtsvorbereitung auch die Partner einbezogen werden. Entweder finden im Kurs ein bis zwei Abende gemeinsam mit dem Partner statt oder Sie entscheiden sich für einen reinen Partnerkurs.

Die Hebamme, die den Geburtsvorbereitungskurs leitet, kann Sie zudem auch darüber aufklären, wie der Geburtsablauf in einem Krankenhaus, im Geburtshaus oder bei der Hausgeburt aussieht und welche Vor- und Nachteile diese Geburtsorte haben.

Geburtsvorbereitung in Eigenregie: Was Schwangere selbst tun können

Zusätzlich zu den Untersuchungen und dem Geburtsvorbereitungskurs können Schwangere selbst einiges unternehmen, um sich auf die Geburt vorzubereiten. Sinnvoll sind beispielsweise diese Maßnahmen:

  • geburtsvorbereitende Akupunktur
  • Packen der Kliniktasche mit allem Notwendigen für den Tag der Geburt sowie die darauffolgenden Tage im Krankenhaus
  • Kreißsaal-Besichtigungen in den infrage kommenden Krankenhäusern oder Geburtshäusern
  • frühzeitige Auswahl und Kennenlernen einer Hebamme für die Vor- und Nachsorge
  • Dammmassagen und Heublumendampfsitzbäder