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Mineralstoffe regulieren den Energiehaushalt 

Bei Mineralstoffen handelt es sich um anorganische Salze und stoffliche Verbindungen, die für zahlreiche Funktionen im menschlichen Organismus unerlässlich sind. Die meisten vom Körper benötigten Mineralstoffe haben eine regulierende Funktion. Diese besteht in erster Linie darin, den Flüssigkeitsaustausch zwischen Zellen und ihrer Umgebung zu regulieren. Genaugenommen handelt es sich bei Mineralstoffen um Elektrolyte. Wer schon einmal einen starken Durchfall erlitten hat, kennt bereits eines der typischen Symptome für ernsthaften Mangel an Mineralstoffen. Der Körper ist völlig kraftlos, jede Bewegung fällt schwer. Wenn der Körper krankheitsbedingt viel Flüssigkeit verliert, herrscht ein Ungleichgewicht in der Flüssigkeitsbilanz verschiedener Körperzellen.

Was genau sind Mineralstoffe eigentlich?

Calcium ist ein typisches Aufbau-Element, das im Körper den größten Anteil aller Mineralstoffe einnimmt. Knochen und Zähne bestehen zu fast zwei Dritteln aus Calcium. Babys und Kinder haben also einen natürlichen Grundbedarf an Calcium, weil sich ihr Skelett und ihre Zähne noch in der Aufbauphase befinden. Manche Elemente, wie besagtes Calcium, benötigt der Körper in höheren Mengen. Diese werden als Mengenelemente bezeichnet. Milch und Milchprodukte gehören zu den wichtigsten Calcium-Lieferanten in der Ernährung. Allerdings hat Calcium einen entscheidenden Haken: Es handelt sich hierbei gar nicht um einen Mineralstoff. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden anorganische Verbindungen aus chemischen Grundelementen gerne mit den Grundelementen selbst gleichgesetzt. Reines Eisen, Phosphor oder Chlor – gerne unkorrekt abgekürzt als Bezeichnung für Mineralstoffe – wären reines Gift für den Körper.

Mineralstoffe als Elektrolyte lebensnotwendig

Die für den Organismus benötigen Mineralstoffe treten im Körper als gelöste Salze in den Zellflüssigkeiten auf. Der Körper nimmt diese Substanzen nur über die Ernährung zu sich, kann sie also nicht selbst hervorbringen. Mineralstoffe, die der Körper nur in sehr kleinen Mengen benötigt, heißen Spurenelemente. Die Natur hat es so eingerichtet, dass Mineralstoffe in einem nahezu perfekt dosierten Mengen und Mengenverhältnissen in der Ernährung anzutreffen sind. Bestes Beispiel dafür ist „Magnesium“, also eigentlich Magnesiumchlorid. Es ist neben anderen Spurenelementen bereits in ausreichender Menge im Trinkwasser enthalten. Umgekehrt liefert Magnesium auch ein weiteres gutes Beispiel für typische Mangelsymptome an Mineralstoffen. Ambitionierte Sportler kennen Krämpfe in der Muskulatur als Begleiterscheinung nach großer Anstrengung.

Mineralien als naturgegebene Nährstoffe

Wie bei Vitaminen gilt auch für mineralische Nährstoffe, dass eine zusätzliche künstliche Zufuhr wirkungslos bleibt oder sogar gesundheitsabträgliche Folgen haben kann. Sportler nutzen gerne besonders mineralstoffreiche Getränke, um schnellstmöglich ihren Flüssigkeitsverlust zu regulieren. Nach einer Krankheit oder bei einigen chronischen Krankheiten kann ein Arzt durchaus Präparate verordnen, die den Verlust an Mineralstoffen schnell ausgleichen. Ansonsten sollte aber darauf verzichtet werden, eine unausgewogene Ernährung durch ein Übermaß an Mineralstofftabletten oder besonders mineralstoffreichen Nahrungsergänzungsmitteln wettzumachen.

Zusätzliche Anreicherung von Lebensmitteln mit Mineralstoffen

Ein erster Weg, dem Mangel an Mineralstoffen vorzubeugen, ist ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Damit sind allerdings keine alkoholischen Getränke gemeint. Denn Alkohol ist ein sehr ungünstiger Gegenspieler zu den gesunden Substanzen von Leistungs- und Mineralwasser. Obst und Gemüse hingegen enthalten fast alle Mineralstoffe und Spurenelemente für die gesunde Ernährung. Selbst eine empfohlene salzarme Ernährung führt nicht zu Mineralstoffmangel. Umgekehrt führt „Functional Food“, also ein durch Zusätze mit besonderen „Funktionen“ ausgestattetes Ernährungsprodukt, selten zu einem besseren Wohlbefinden.