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Schwarzer Tee in Tasse aus Teekanne

Abwarten und Tee trinken – warum Tee gesund ist 

Tee trinken wird immer beliebter. Durchschnittlich 68 Liter Tee wurden 2015 pro Kopf in Deutschland konsumiert, so der Deutsche Teeverband. Tendenz: steigend. Dreiviertel des Tees wurden im Teebeutel zubereitet – für die schnelle Auszeit zwischendurch. Aber welcher Tee ist wirklich gesund?

Tee trinken – entspannend und gesund

Die Klassiker in deutschen Teekannen sind nach diesen Erhebungen Darjeeling und Earl Grey. Bei den Kräutertees halten Pfefferminze, Kamille und Fenchel die Spitzenposition. Aber auch immer mehr exotische Varianten werden ausprobiert, etwa Ingwertee oder Tee aus Holunderblüten. Die gesundheitsfördernde Wirkung mancher Kräutertees ist dabei seit Jahrhunderten bekannt. So helfen gegen Unwohlsein Kamillenblüten. Nach einer gehaltvollen Mahlzeit helfen Schafgarbe und Wermutkraut bei der Verdauung. Schöllkraut und Löwenzahn stärken die Leber. Melisse, Fenchel und Baldrian haben eine beruhigende Wirkung. Gegen Erkältungskrankheiten helfen Tees aus Lindenblüten, Süßholz oder Thymian. Kräutertees sollten stets mit sprudelnd kochendem Wasser übergossen werden. Die optimale Zeit zum Ziehenlassen des Tees finden Sie auf der Packung aufgedruckt. Fünf Minuten sollten es aber mindestens sein.

Schwarzer und grüner Tee – gesunde Muntermacher

Alle drei Sorten ursprünglichen Tees – also schwarzer, weißer und grüner Tee – stammen von derselben Pflanze ab. Die Stammpflanze aller drei Tees heißt Camellia sinensis und zeichnet sich vor allem durch die großen Mengen an Aktivstoffen, vor allem Flavonoiden, aus. Flavonoide sind sogenannte Antioxidantien, die freie Radikale im Körper unschädlich machen. Außerdem haben sie eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Schwarzer, weißer oder grüner Tee sind also durchaus gesund – und können einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten. Darüber hinaus wirken alle drei Teesorten entspannend und anregend zugleich – und sind somit echte Wellness-Getränke. Star unter den Teesorten ist zurzeit Matcha-Tee. Dabei handelt es sich um einen Extrakt aus dem frischen, grünen Teeblatt. Matcha-Tee soll die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigern, den Stoffwechsel anregen und gilt als echtes Superfood unter den Tees.

Gesunden Tee richtig zubereiten – so geht's

Frischer und qualitativ hochwertiger Tee schmeckt besser. Das gilt für schwarzen wie für grünen Tee gleichermaßen. Je frischer der Tee ist, desto besser der Geschmack. Achten Sie daher beim Einkauf darauf, dass der Tee aus einer aktuellen Ernte stammt. Tees aus Kapseln oder Beuteln sollten für den Teegenuss zweite Wahl sein. Folgende Punkte gilt es bei der Zubereitung zu beachten:

  • Eine längere Ziehzeit intensiviert den Geschmack.
  • Der Geschmack des Tees wird stärker, je mehr Teeblätter Sie verwenden.
  • Die Ziehdauer verringert sich mit der Hitze des Wassers.
  • Nicht alle Teesorten vertragend kochendes Wasser.
  • Verwenden Sie lieber kleinere Teekannen, weil Sie so den Geschmack und die Stärke des Tees besser kontrollieren können.

Wenn Sie sich dann auch noch die Zeit nehmen, Ihren Tee bewusst zu genießen, werden Sie schnell merken: Gesunder Tee ist nicht nur eine Sache der richtigen Zubereitung, sondern der Geisteshaltung. Zurücklehnen und entschleunigen!