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Tipps, damit Alkohol Ihrer Gesundheit nicht schadet 

Leider bleibt es bei vielen Anlässen nicht beim berühmten Gläschen in Ehren. Stattdessen trinken deutsche Verbraucher im Schnitt knapp zehn Liter reinen Alkohols pro Kopf und Jahr. Dabei gehen sie mit diesem Trinkverhalten ein erhebliches Risiko ein, denn die schädlichen Folgen von Alkohol für die Gesundheit sind wissenschaftlich belegt.

Die Auswirkungen von Alkohol auf den Körper

Hartnäckig hält sich der Irrglaube, dass alkoholische Getränke gesund seien – jedenfalls, wenn man sie in Maßen genieße. Zwar existieren einige Studien, die zeigen, dass geringe Mengen von Rotwein gesund für das Herz sein können. Doch die gravierenden Schädigungen der Gesundheit, die Alkoholkonsum mit sich bringen kann, kompensieren diese Effekte bei Weitem. So begünstigt der regelmäßige Genuss von Alkohol die Entstehung von diversen Krebserkrankungen, insbesondere Tumoren im Bereich von Mund, Rachen, Speiseröhre und im Verdauungstrakt. Außerdem belastet übermäßiger Alkoholkonsum die Leber sowie das Herz-Kreislauf-System. Aufgrund ihres hohen Kaloriengehaltes – ein Gramm reiner Alkohol liefert immerhin sieben Kilokalorien und somit knapp so viel wie reines Fett – fördern alkoholische Getränke auch das Ansammeln von massivem Übergewicht. 200 Milliliter Rotwein belasten die Kalorienbilanz mit 170 Kilokalorien, 100 Milliliter Eierlikör sogar mit 270 Kilokalorien. Hinzu kommt, dass sich das aus zu hohem Alkoholkonsum resultierende Fett bevorzugt im Bereich des Oberbauchs ansammelt. Dies erhöht das Risiko für Krebserkrankungen und Diabetes vom Typ II ebenso wie von Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Das Suchtpotenzial von Alkohol

Die Gefahr von Alkohol für die Gesundheit besteht neben den akuten und chronischen negativen Auswirkungen auf den Körper im Entstehen einer Abhängigkeit. Diese manifestiert sich sowohl physisch als auch psychisch. Alkoholismus in fortgeschrittenem Stadium macht das Führen eines normalen Berufs- und Privatlebens unmöglich und stellt eine extreme Belastung für die Angehörigen dar. Aus diesem Grund sollten Sie sofort handeln, wenn Sie bei sich oder einer Ihnen nahestehenden Person Anzeichen für eine beginnende Alkoholabhängigkeit bemerken. Der Hausarzt stellt den ersten Ansprechpartner bei Suchterkrankungen dar und entscheidet gemeinsam mit dem Betroffenen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Heute gibt es ein vielfältiges Angebot an ambulanten und stationären Therapien, die gute Aussichten bieten, die Alkoholsucht nachhaltig zu überwinden.

Alkohol – absolut tabu in der Schwangerschaft

Wenn Sie ein Kind erwarten, stellt selbst eine sehr kleine Menge an Alkohol eine Gefährdung der Gesundheit Ihres ungeborenen Kindes dar. Der Alkohol gelangt über die Plazenta direkt in den Blutkreislauf des Kindes und kann verheerende, nicht behandelbare Schäden anrichten. So kommen zum Beispiel Kinder von Alkoholikerinnen häufig mit FAS (fetales Alkoholsyndrom) zur Welt. Diese Erkrankung ist chronisch und von zahlreichen körperlichen, geistigen sowie seelischen Beeinträchtigungen begleitet, die das Kind sein Leben lang stark belasten.