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Die Ernährungspyramide: moderner als jeder Trend! 

Im Bereich der gesunden Ernährung scheinen die tonangebenden Experten fast täglich zu wechseln. Was gestern noch gesund war und einem sogar gut schmeckte, gerät morgen schon wieder in die Schlagzeilen. Es mangelt nicht an guten Tipps, neuen Skandalen, neuen erhobenen Zeigefingern und angeblichen Megatrends. Dabei kann eine ausgewogene Ernährung so einfach sein. Folgen Sie der klassischen Ernährungspyramide. Und schon sind Sie auf der sicheren Seite. Die tägliche Vielfalt und Ausgewogenheit sorgt für gesunde Balance und beugt möglichen Mangelerscheinungen vor.

Die Ernährungspyramide als Ernährungsvorlage

Es gibt Ernährungspyramiden für Allergieempfindliche, die sich gluten- und laktosefrei ernähren müssen ebenso wie für Vegetarier, Veganer und Diabetiker. Allerdings gibt es auch prototypische Ernährungspyramiden, von der Sie ableiten können, was Sie persönlich täglich in welcher Mengenverteilung zu sich nehmen sollten. Abgesehen von aktuellen Ernährungstrends orientiert sich die klassische seriöse Pyramide in erster Linie an der täglichen Mengenverteilung des täglichen Energie-, Vitamin- und Proteinbedarfs.

Die Basis: Ausreichend trinken und morgens ausgiebig frühstücken

Der Grundaufbau der Ernährungspyramide entspricht in etwa dem, was Sie vielleicht auf einen Blick auch als tägliche Reihenfolge Ihrer eigenen Ernährungsweise erkennen: Ausreichend viel Flüssigkeit ist die Basis des ganzen Tages und wird entsprechend über den Tag verteilt. In manchen Pyramiden wird diese Selbstverständlichkeit ausreichender Flüssigkeitsaufnahme als tägliche Basis gar nicht erst erwähnt. Der Sockel solcher Pyramiden besteht dann gleich aus Getreideprodukten wie Brot, Teigwaren, Kartoffeln oder Reis. Die Kohlenhydrate von Getreideprodukte eignen sich also vor allem morgens zur Nahrungsaufnahme. Denn „süße“ Kohlenhydrate sind die schnellsten Energielieferanten. Nicht umsonst haben wir morgens mehr Appetit auf ein Marmeladenbrötchen oder Obst als auf ein Steak: Kohlenhydrate verschaffen uns morgens den ersten Energieschub.

In der Mitte und ab mittags mehr Gemüse und Obst

Gegen Mittag, etwa in der Mitte der Pyramide, gesellt sich der Appetit auf Gemüse, Fisch oder Fleisch zu unserem Hunger auf ausgewogene Ernährung. Denn Eiweiße, also Proteine, benötigen wir zur Aufrechterhaltung aller organischen Funktionen. Aber auch Kohlenhydrate spielen weiterhin eine große Rolle. Denn bis zum Abend ist der Tag noch lang – es ist noch weitere Energie vonnöten.

Fette und Zucker möglichst wenig!

Manche Ernährungspyramiden stellen gar nicht mehr dar, was der Mensch neben Kohlenhydraten und Eiweißen sonst noch dringend braucht: Fette. Ungesättigte Fettsäuren (im Gegensatz zu den ungesunden gesättigten) sind das Tüpfelchen auf dem „i“ und ebenso unverzichtbar. Viele versteckte Fette sind allerdings in vielen Nahrungsmitteln und Ernährungsgewohnheiten bereits enthalten. Da benötigt niemand am Abend oder als „Krönung des Tages“ noch eine Extra-Portion Fett oder Öl. Das Gleiche gilt für Süßigkeiten, die auf direktem Zucker basieren. Süßigkeiten sind ein Genussmittel – und in keiner seriösen Ernährungspyramide als Ernährungsbestandteil enthalten!

Nehmen Sie jede Ernährungspyramide, die Ihnen begegnet, einfach als das, was sie ist: eine Orientierungshilfe, jeden Tag aufs Neue fit, ausgewogen und gesund durch den Tag zu kommen.