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Weniger ist mehr – Flexitarier setzt auf bewussten Fleischgenuss

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Weniger ist mehr – Flexitarier setzt auf bewussten Fleischgenuss 

Flexitarismus ist ein junger Ernährungstrend – einer, der sich jedoch mehr und mehr durchsetzt. Flexitarier achten auf bewusste Ernährung und essen nur wenig Fleisch. Kommen tierische Produkte auf den Teller, so stammen diese von artgerecht gehaltenen Tieren und möglichst aus der Region.

Teilzeit-Vegetarier: Genuss ohne Verbote

Flexitarier werden auch Teilzeit-Vegetarier, Wochenend-Vegetarier, Halbzeit-Vegetarier, flexible Vegetarier, Carni-Omnivoren, Semi-Vegetarier, Fleischessende-Vegetarier oder Fast-Vegetarier genannt. Im Wesentlichen sind auch Flexitarier Vegetarier – an mindestens drei Tagen pro Woche, so die offizielle Definition. Trotzdem ist erlaubt, was schmeckt, einen völligen Verzicht auf Fleisch und Wurst kennen Flexitarier nicht. Allerdings sollten es pro Woche nicht mehr als 600 Gramm Fleisch oder Wurst sein. Neben dem individuellen Genuss haben Flexitarier auch das Tierwohl und die Umwelt im Blick: Die Tiere sollen artgerecht im Biobetrieb gehalten werden und möglichst aus der Region stammen, um Transportwege zu verkürzen. An den fleischfreien Tagen kommen Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Gemüse und Obst auf den Teller. Die pflanzlichen Lebensmittel werden ebenfalls möglichst aus dem Bioanbau und aus der Region bezogen. Flexitarier setzen vorrangig auf eine bewusste Ernährung.

Flexitarier: mit Fleischverzicht für mehr Nachhaltigkeit

Im Grunde genommen greifen Flexitarier genau das auf, was Ernährungsberater schon lange fordern: weniger tierisches Eiweiß, mehr Lebensmittel in Bioqualität und bewusst genießen. Weniger Fleisch zu essen und Produkte aus der Massentierhaltung zu meiden, fördert in jedem Fall das Tierwohl und eine bäuerliche Landwirtschaft. Weniger Fleischkonsum ist zudem gut für das Klima, denn die Produktion von einem Kilo Rindfleisch erzeugt rund 36 Kilogramm CO2. Regionale Produkte bedeuten kürzere Transportwege – das schont die Umwelt zusätzlich. Gesund ist eine flexitarische Ernährung auf jeden Fall: Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Herzkreislauferkrankungen oder Übergewicht werden mit zu hohem Fleischkonsum in Verbindung gebracht.