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Fehlernährung – eine ernste Gefahr für Ihre Gesundheit 

Obwohl hierzulande das Angebot an gesunden Lebensmitteln zu bezahlbaren Preisen keine Wünsche offenlässt, stellen Fehl- und Mangelernährung weitverbreitete Probleme dar. Während eine Mangelernährung auf eine zu geringe Zufuhr an Kalorien zurückgeht, kommt es durch den Verzehr von ungeeigneten Lebensmitteln über einen längeren Zeitraum zur Mangelernährung. Durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche und schmackhafte Mischkost beugen Sie diesen Gesundheitsrisiken zuverlässig vor.

Die physischen und psychischen Ursachen von Mangelernährung

Wer von einer Mangelernährung betroffen ist, verbraucht mehr Energie als er durch das Essen zu sich nimmt. In diesem Sinne handelt es sich bei Diäten um eine gezielte Mangelernährung. Wenn das Abnehmen jedoch zur Sucht wird und Personen ihre Diäten oder Hungerkuren auch nach Erreichen des Idealgewichts fortsetzen, liegt möglicherweise eine krankhafte Anorexie vor. Diese auch als Magersucht bezeichnete psychische Störung betrifft vor allem junge Mädchen und Frauen. Auch schwere chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs oder die Lungenerkrankung COPD (chronical obstructive pulmonary disease) führen schnell zu einer Mangelernährung und Auszehrung, wenn der Patient nicht ausreichend auf eine kalorienreiche Kost achtet. Schließlich leiden auch soziale Randgruppen, wie zum Beispiel Obdachlose oder Pflegebedürftige in Heimen oftmals unter Mangelernährung. Die Symptome der Mangelernährung manifestieren sich in einem zu geringen Körpergewicht. Sobald der BMI unter einen Wert von 18,5 rutscht, liegt nach Auffassung von Gesundheitsexperten Untergewicht vor.

Fehlernährung – ein bedeutendes Zivilisationsproblem

Im Gegensatz zur Mangelernährung lässt sich eine Fehlernährung wesentlich schwieriger identifizieren. Männer und Frauen sind von diesem Problem etwa gleich häufig betroffen und wissen oftmals nichts von ihrem ernährungsbedingten Defizit. Fehlernährte Personen besitzen Normalgewicht, häufig sind sie sogar deutlich zu schwer. Sie verzehren permanent Lebensmittel, die zwar reich an Kalorien, aber arm an lebenswichtigen Nährstoffen sind. Insbesondere die folgenden Nahrungsmittel und Getränke bewirken eine riskante Fehlernährung, wenn sie häufig auf dem Speisezettel stehen:

  • Fast Food, zum Beispiel Pommes Frites, Grillwürste und Hamburger
  • Süße Speisen, vom Kuchen bis hin zu Schokolade und Bonbons
  • Fette Fleisch- und Wurstsorten, wie Eisbein, Leberwurst oder Bauchfleisch
  • Gesüßte Getränke aller Art, wie zum Beispiel Limonade und Eistee
  • Alkoholische Getränke

Die Folgen von Fehl- und Mangelernährung

Beide Ernährungsweisen führen aufgrund der Unterversorgung des menschlichen Organismus mit wertvollen Nährstoffen zu ähnlichen Beschwerden. Betroffene fühlen sich schlapp und müde. Schlafstörungen und depressive Verstimmungen treten häufig auf. Darüber hinaus bewirken Fehl- und Mangelernährung eine Schwächung des Immunsystems, sodass Infekte vermehrt auftreten. Bei kontinuierlicher Fehlernährung erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel Darm- und Brustkrebs.

Ausreichend und gesund essen – die beste Vorbeugung gegen Fehl- und Mangelernährung

Eine ausgewogene Ernährung schützt Sie vor diesen und anderen Beschwerden und Risiken. Die folgenden Lebensmittel sollten in ausreichender Menge auf den Tisch kommen:

  • Viel frisches Gemüse und Obst, vorzugsweise in Bio-Qualität
  • Vollwertige Getreideprodukte, wie zum Beispiel Schwarzbrot, ungeschälter Reis und Vollkornnudeln
  • Hochwertige proteinhaltige Nahrungsmittel, wie Fisch, Hülsenfrüchte, mageres Fleisch, Geflügel und fettarme Milcherzeugnisse
  • Wertvolle Fette, wie zum Beispiel Oliven-, Leinen- oder Rapsöl und Nüsse

Sie sollten Mineralwasser und ungesüßtem Tee stets den Vorzug geben und auf zuckerreiche (oder anderweitig gesüßte) Limonaden verzichten. Wer sich grundsätzlich gesund ernährt, darf ab und zu allerdings auch einmal sündigen.