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Heilfasten – für Vitalität und Wohlbefinden 

Über den Sinn und Unsinn von Heilfasten und Fastenkuren streiten Heilpraktiker und Mediziner. Überzeugt von der Methode sind alle, die bereits gefastet haben. Fasten, so ihre Erfahrung, befreit Körper, Geist und Seele von unnötigen Altlasten.

Heilfasten und Fasten für Gesunde

Es werden grundsätzlich zwei Arten von Fasten unterschieden: Heilfasten, das therapeutische Fasten, oder das präventive Fasten, auch als Fasten für Gesunde bezeichnet. Ersteres geschieht ausschließlich unter ärztlicher Betreuung in einer spezialisierten Fachklinik. Gute Heilerfolge soll das Heilfasten vor allem bei folgenden Krankheiten erzielen:

  • Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes, Fettleber, Gicht, erhöhte Bluttfettwerte
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck
  • Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen
  • Hautkrankheiten wie Akne oder Neurodermitis
  • Krankheiten des Verdauungssystems
  • Erschöpfungszustände, etwa Burn-out

Im Gegensatz dazu kann das Fasten für Gesunde selbstständig zu Hause durchgeführt werden. Entscheidendes Kriterium ist, dass Sie vollständig gesund und fit sind.

Fasten für Gesunde – so funktioniert es

Vor dem eigentlichen Fasten sollte ein Entlastungstag erfolgen. An diesem Tag verzichten Sie bereits auf industriell verarbeitete Produkte, Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin, Kaffee und tierisches Eiweiß. Am zweiten Tag fällt der Startschuss für das eigentliche Fasten: Mit einer Glaubersalzlösung wird der Darm gereinigt und der Körper auf „Ernährung von innen“ umgestellt. Statt fester Nahrung gibt es Kräutertee, Fastensuppe und frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte. Wasser sollten Sie in ausreichender Menge trinken, mindestens zwei bis drei Liter pro Tag. Gymnastik, Yoga und Spaziergänge an der frischen Luft fördern den Stoffwechsel. Leberwickel unterstützen die Leber beim Entgiften, sanfte Einläufe reinigen den Darm und beseitigen Hungergefühle.

Fasten und Entschlacken: Nicht übertreiben

Fastenanfänger sollten nicht länger als fünf Tage fasten und anschließend mit zwei Aufbautagen in den Alltag zurückkehren. Auch Geübte sollten ohne ärztliche Betreuung ihre Fastenkur für maximal zwei Wochen planen. Damit das Fasten als kleine Auszeit vom Alltag gelingt, sollten Sie sich für diese Zeit Urlaub nehmen.