Corona-News

Die tief greifenden Veränderungen unseres Alltags durch Corona haben weitreichende Auswirkungen, auch auf den Arbeitsmarkt. Hier halten wir Sie über die wichtigsten Informationen und aktuellsten Änderungen auf dem Laufenden.

Stundung der Beiträge teilweise verlängert:

Der erneute (Teil-)Lockdown hat auf verschiedene  Branchen aktuell erhebliche Auswirkungen. Arbeitgeber, denen die Beitragszahlung insbesondere aufgrund der Schließung ihres Betriebes bis zur Gewährung von Ausgleichshilfen nicht möglich ist, können Anträge auf Stundung der Beiträge stellen. Die vereinfachte Stundung der Beiträge war schon einmal bis Mai 2020 sowie ab November 2020 möglich. Diese Regelung wird ab Januar 2021 verlängert. Den Antrag finden Sie hier:

Stundungsantrag für Arbeitgeber

Gesund am Arbeitsplatz: Hygiene in Zeiten von Corona

Hygiene – das ist eines der Zauberworte im Umgang mit dem Coronavirus, zum Schutz vor Ansteckung. Das gilt auch am betrieblichen Arbeitsplatz und im Umgang mit den Kolleg*innen. Worauf aber ist genau zu achten? Und wie erinnere ich meine Beschäftigten am besten an die wichtigen Regeln?

Das IKK BB-Präventionsteam unterstützt interessierte Arbeitgeber mit einem eigens für den betrieblichen Raum entstandenen, übersichtlichen Plakat mit den wichtigsten Hygieneregeln. Sie können das IKKBB-Plakat "Gesund am Arbeitsplatz" hier downloaden.

Corona und Kurzarbeit

Während der Corona-Krise wurden die Anforderungen für Kurzarbeit kurzfristig angepasst. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld.

Arbeitgeber können bei der zuständigen Arbeitsagentur für ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen, wenn ein vorübergehender Arbeitsmangel besteht. Der Antrag kann online gestellt werden.

Neuerungen zum Thema Kurzarbeitergeld

Laut geltendem Recht muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall betroffen sein. Nun wurde dieser Schwellenwert auf 10 Prozent der Beschäftigten, die vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, abgesenkt.

Geltendes Recht verlangt vom Arbeitgeber, dass die Spielräume von Arbeitszeitkonten genutzt werden. Während Corona wird auf den  Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes verzichtet.

Der Arbeitgeber zahlt auf das Kurzarbeitergeld allein die Beiträge zur Sozialversicherung. Im Falle von Kurzarbeitergeld fallen keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung an. Die neue Verordnung sieht vor, dem Arbeitgeber diese Sozialversicherungsbeiträge zu erstatten.

Ab jetzt kann das Kurzarbeitergeld auch für Beschäftigte in Leiharbeit beantragt werden.

Wenn die Arbeitsunfähigkeit vor Beginn des 1. Zahlungsmonats für KUG eingetreten ist, finden Sie hier Erläuterungen sowie die dazugehörige Abrechnungsliste.

Quelle: Newsletter der Bundesregierung

 

Gesetz tritt rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft

Laut Arbeitsminister Heil werden die Erleichterungen „rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt.“ Die Verordnung ist zeitlich befristet: Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2021 außer Kraft.

 

Weitere Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer rund um das Thema Corona bietet der Deutsche Gewerkschaftsbund