Fitte Belegschaft

Gesunder Betrieb

Was bringt betriebliche Gesundheitsförderung? Die meisten von uns verbringen den Großteil des Tages am Arbeitsplatz. Langes Sitzen, schweres Heben und Tragen, Stress sowie Hektik belasten unser Wohlbefinden ebenso wie die Gesundheit.

Deshalb bietet die IKK Brandenburg und Berlin für die betriebliche Gesundheitsvorsorge Hilfe an. Arbeitsbedingte Erkrankungen sollen dadurch vermieden und engagierte Betriebe mit einem Bonus belohnt werden.

Wo setzt Betriebliche Gesundheitsförderung an?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – das bedeutet eine professionelle Gestaltung und ganzheitliche Ausrichtung der Gesundheitsförderung im Betrieb. Dabei setzt die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) dort an, wo die Aktivitäten zur Verbesserung von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung von BGM aufhören.

Im Fokus stehen präventive, gesundheitsförderliche Maßnahmen für Führungskräfte und Beschäftigte. Diese zielen entweder auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder der Arbeitsorganisation ab.

Dazu gehört beispielsweise die individuelle Sensibilisierung einzelner Beschäftigter durch Aktionen, die folgende Bereiche betreffen:

  • den Umgang mit Stress
  • Kommunikation
  • die Stärkung der Resilienz

Das übernimmt die IKK BB

IKK BB-Programme für den Betrieb: Ein Start in die Betriebliche Gesundheitsförderung können auch arbeitsplatzbezogene Programme oder Seminare mit den Schwerpunkten Bewegung, Ernährung, Entspannung und Mitarbeiterführung sein. Wir beraten und unterstützen Sie gern bei der Themenauswahl.

  • Organisation und Koordination übernimmt der IKK BB-Außendienst.
  • Wir vermitteln eine Ernährungsfachkraft und übernehmen Honorare für bis zu drei Stunden.
  • Wir gewähren einen Bonus für Betriebe und Mitarbeiter, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Das leisten Sie für die betriebliche Gesundheitsvorsorge:

  • Sie wählen das Thema aus.
  • Für die Mitarbeiterschulung stellen Sie einen Raum bereit und planen bis maximal drei Stunden während der Arbeitszeit ein.
  • Bei Verkostungen stellen Sie Lebensmittel und Getränke (Kosten muss das Unternehmen tragen) bereit.
  • Sie und Ihre Mitarbeiter sind bereit, den Fragebogen auszufüllen.

Ihr Engagement ist uns einen Bonus wert!

Das lohnt sich! Wenn Sie als Arbeitgeber betriebliche Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge für Ihre Mitarbeiter anbieten, dann können Sie einen Bonus bei der IKK BB beantragen.

Angebote der IKK BB für Betriebe

Die IKK BB hat erfolgreiche Programme entwickelt, die wir Ihnen schlüsselfertig anbieten können: 

Auch die richtige Pausenverpflegung spielt eine wichtige Rolle für die betriebliche Gesundheitsvorsorge. Schon durch wenige Anpassungen beim Ess- und Trinkverhalten und mit regelmäßigen Pausenzeiten lassen sich Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden gezielt verbessern.

Sinnvolle Ernährung steigert

  • die Aufmerksamkeit,
  • das Konzentrations- und
  • Reaktionsvermögen.

Das hilft, die Unfallgefahr zu senken. Für die betriebliche Gesundheitsvorsorge ist das ebenfalls von Bedeutung. Die IKK BB unterstützt Betriebe von der „kleinen“ Ernährungsberatung bis zur „großen Ernährungsaktion“.

Ganz unverbindlich beraten wir interessierte Betriebe zunächst telefonisch. Anschließend werden der gewünschte Rahmen, Umfang und die Voraussetzungen für eine Ernährungsaktion im Betrieb geklärt und vereinbart.

Was bietet die „Pause mit Biss“ der IKK BB?

  • z. B. einen einzelnen Aktionstag, inklusive Mitarbeiterschulung mit dem Thema ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz.
  • Speziell auf das Unternehmen zugeschnittene Tipps, z. B. für Mahlzeiten im Büro, Außer-Haus-Verpflegung oder Ernährung bei der Schichtarbeit.
  • Auf Wunsch: Präsentation und Verkostung ausgewogener Pausenmahlzeiten.
  • Weitervermittlung an Fachanbieter bei größeren Ernährungsaktionen für die betriebliche Gesundheitsvorsorge (z. B. Mitarbeiter-Wettbewerb oder Zertifizierung).

Ein Start in die betriebliche Gesundheitsvorsorge können auch arbeitsplatzbezogene Programme oder Seminare mit den Schwerpunkten Bewegung, Ernährung, Entspannung und Mitarbeiterführung sein.

„Der richtige Dreh“ heißt das entsprechende Bewegungsprogramm. Es wird direkt am Arbeitsplatz durchgeführt. Eine Bewegungsfachkraft gibt dabei Tipps für eine schonende Haltung und passende Ausgleichsübungen bei der Arbeit. Die Arbeit wird dafür höchstens 15 Minuten unterbrochen.

Konkrete Übungen fließen in die praktische Arbeit ein. Zur Erinnerung und eigenständigen Übung können die Top Five Informationsblätter genutzt werden (PDF):

Gesundheit im Betrieb wird bei fehlendem Fachkräftenachwuchs immer wichtiger. Eine gute Basis bildet die Arbeitsschutzorganisation im Betrieb, ohne die eine betriebliche Gesundheitsvorsorge nicht vollständig ist. Mit dem Programm „Orga-Check“, der Initiative neue Qualität der Arbeit (INQA), können Sie in ca. 20 Minuten Ihren Betrieb ganz anonym checken und mit anderen Ihrer Branche vergleichen. Sie erhalten Tipps und Hilfen, wenn noch nicht alles geregelt ist.

Alles weitere erfahren Sie auf den Internet-Seiten der GDA.

So planen Sie professionell

BGM ist ein Prozess in verschiedenen Stufen, den wir hier näher erläutern. Außerdem erfahren Sie, auf welche Kriterien Sie bei der Wahl von Anbietern für Ihre betrieblichen Gesundheitsleistungen achten müssen.

  1. Die Strategiebildung – die Betriebliche Gesundheitsförderung professionell planen

In einem Erstgespräch werden Rahmenbedingungen geklärt und Ziele eines Projektes mit dem Fokus „Gesundheitsförderung“ definiert. Dabei stehen Ihnen IKK-Berater/-innen als Profis für solche Prozesse zur Seite. Der hier erstellte Projektplan dient als Ausgangspunkt für den weiteren Prozessverlauf. Er beschreibt, wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) im Unternehmen angestoßen und umgesetzt werden soll.

Dabei gilt als oberstes Gebot: Dieser Projektplan ist keinesfalls in Stein gemeißelt. Anpassungen an die akut entstehenden Bedarfe im Betrieb sind immer möglich.

Um den Erfolg des BGM zu sichern, ist es unerlässlich, dass die Geschäftsführung vom Vorgehen und dem Nutzen des BGM überzeugt ist und gemeinsam mit der Belegschaft an einem Strang zieht. An dieser Stelle wechseln wir zur Bezeichnung „BGM“, da hier nun auch die Verbindung und Abstimmung mit Ihrem Arbeitsschutz sinnvoll ist. Beides zusammen – die Betriebliche Gesundheitsförderung und der Arbeitsschutz – auf Kontinuität angelegt, damit es wirkungsvoll ist, wird als BGM beschrieben.

  1. Die Analyse – das Befinden der Belegschaft abfragen

In der Analysephase wird die Situation des Unternehmens in Bezug auf gesundheitlich relevante Themen erfasst. Mithilfe eines geeigneten Analyseinstrumentes, wie beispielsweise einer Arbeitsplatzbegehung oder einer systematischen Befragung der Mitarbeiter/-innen, ermitteln geschulte IKK-Berater/-innen arbeitsbezogene Belastungen und Ressourcen.

Das Ziel ist eine Art Momentaufnahme des Befindens der Mitarbeiter/-innen im Betrieb. Auf dieser Basis ist schließlich ein guter Austausch mit den Beschäftigten möglich.

  1. Der Dialog mit den Beschäftigten – gemein Lösungen finden

Geschulte IKK-Berater/-innen organisieren im nächsten Schritt Veranstaltungen, um dort gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeiter/-innen die vorliegenden Befragungsergebnisse zu thematisieren. Mögliche Unzufriedenheiten werden hinterfragt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Die Mitarbeiter sind direkt an der Weiterentwicklung beteiligt. Das ermöglicht ein Vorgehen, welches von vielen Beschäftigten mitgetragen wird.

  1. Die Umsetzung von Maßnahmen – Veränderung erfolgreich durchsetzen

Die in der Analyse und dem Dialog gewonnenen Erkenntnisse über die Arbeitssituation, die gesundheitliche Lage und mögliche Belastungen dienen als Grundlage für die Entwicklung individueller gesundheitsförderlicher Interventionen. Mögliche Maßnahmen zielen zum einen auf eine Veränderung der Arbeitsverhältnisse und zum anderen auf ein anderes Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter/-innen ab. Bei der Umsetzung ist eine gute und auf den Arbeitsalltag im Betrieb angepasste Planung unbedingt erforderlich. Doch wie kann das erfolgreich gelingen? Keine Sorge – dabei helfen IKK-Berater/-innen mit Rat und Tat.

  1. Evaluation: Maßnahmen der Gesundheitsförderung im Betrieb prüfen und optimieren

Die Evaluation des Projekts gibt den Verantwortlichen eine aussagekräftige Rückmeldung darüber, ob Maßnahmen erfolgreich waren. Vielleicht stellt sich an dieser Stelle heraus, dass es einer Überarbeitung, Weiterentwicklung oder Anpassung bestimmter Aktionen bedarf. Die Evaluation dient auch als Grundlage für zukünftige Entscheidungen und hilft dabei, die Ressourcen sinnvoll einzusetzen.

Woran erkenne ich, dass ich einen guten BGM-Anbieter gefunden habe? Die Frage stellt sich schnell.

Denn es gibt eine Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen und Branchen. Insbesondere privatwirtschaftliche Anbieter nehmen deutlich zu, die neben innovativen Produkten zahlreiche Maßnahmen anbieten, welche vorrangig auf kurzfristige Effekte abzielen.

Nur bei wenigen Angeboten sind für den Laien klare Strukturen und Standards erkennbar, die den fachlichen Kriterien des Betrieblichen Gesundheitsmanagements entsprechen.

Deswegen bietet die IKK BB ausschließlich top-qualifizierte Berater/-innen und ein eindeutiges Konzept für BGM.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) äußerst interessant.

Allerdings weisen KMU auch einige Besonderheiten auf, die sich auf die Umsetzung der Prozesse im Betrieb auswirken. Kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien, eine familiäre Atmosphäre und direkte Kommunikation können das Umsetzen von Maßnahmen befördern, aber auch teilweise einschränken und behindern.

So stehen unter anderem kurzfristige Planungen und Kosteneinsparungen im Gegensatz zu einer langfristigen und nachhaltigen Organisation.

Gerade in KMU ist der Unternehmenserfolg von der Gesundheit der Mitarbeiter/-innen abhängig. Diese sind nicht „einfach ersetzbar“, sondern mit ihrer Expertise und Schaffenskraft maßgeblich für das Betriebsergebnis verantwortlich – und bei Ausfall ein wertvoller Verlust.

Auszubildende im Fokus

Die IKK BB möchte die Gesundheit der Mitarbeiter von Anfang an fördern - d.h. bereits in der Ausbildung. Hierfür wurde 2006 eine Befragung bei Auszubildenden durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung können Sie herunterladen.

Die Ergebnisse wurden mit Ausbildern und Betriebsinhabern diskutiert und liegen in einer Broschüre vor.

Sie haben Fragen zu diesem Thema?

Stellen Sie Ihre Fragen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung an: 

E-Mail: praevention@ikkbb.de