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Wenn Computerspiele zum Lebensinhalt werden

Gleich nach dem Frühstück geht es los. Der 14-jährige Julian verschwindet in seinem Zimmer und setzt sich an den Rechner um zu Zocken. Stundenlang sitzt er vor der Kiste, oft noch im Schlafanzug, und spielt Computerspiele. Freunde kommen schon lange nicht mehr vorbei, seine früheren Hobbys Skateboarden und Fußball hat Julian längst aufgegeben. Auch die schulischen Leistungen sind im Keller. Julians Eltern wissen nicht, welche Spiele Julian beschäftigen – sie kommen nicht mehr an den früher so aufgeschlossenen Jungen heran.

Ab wann ist ein Kind Computerspielsüchtig?

Viele Eltern können mit der virtuellen Ballerwelt, die Spielen wie "Battlefield" kennzeichnet nichts anfangen. Umso schwerer ist es, das Verhalten eines zockenden Kindes richtig einzuordnen. Julian, so glaubt die Mutter, ist süchtig nach Computerspielen. Sein Vater sieht es noch nicht so dramatisch. Er glaubt es sei nur eine Phase. Generell gilt: Wer ein paar Stunden lang vor dem Rechner sitzt und spielt, ist nicht automatisch gefährdet. Problematisch wird aber dann, wenn es kein soziales Leben mehr, sondern nur noch das Spiel am Computer gibt.

Hilfestellung: Broschüre für Gamer und Eltern

Quelle: return, Hannover

Für alle, die sich näher mit dem Thema auseinandersetzen möchten, empfehlen wir die Broschüre "Battlefield Home", die die IKK BB in Zusammenarbeit mit return, der Fachstelle für Mediensucht Hannover produziert hat.

Das Heft erklärt Eltern warum Jugendliche die virtuelle Spielewelt so faszinierend finden. Außerdem gibt sie Tipps und Hilfestellungen, wie Erziehungsberechtigte wieder mit dem Nachwuchs ins Gespräch kommen können. Jugendliche können sich ihr Gamer-Profil erstellen und erfahren, wie Ziele und neue Skills auch im Alltag gesteckt und weiterentwickelt werden können.

Interesse? Dann bestellen Sie die Broschüre per Mail bei Ulrike Beyer, Besondere Versorgung und Prävention.