(Potsdam/Berlin, 13.12.2007) Es ist amtlich: Der Beitragssatz der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK) von 13,4 % bleibt auch 2008 stabil. Dies beschloss der IKK-Verwaltungsrat in seiner gestrigen Sitzung in Potsdam.
Die IKK setzt damit ihren erfolgreichen Kurs nach den Jahren 2005 und 2006 weiter fort: Als regionale Versorgerkasse mit solider Finanzbasis, mit einem wettbewerbsfähigen Beitragssatz, mit umfassenden Leistungen und neuen Produkten.
Eine Geschäftspolitik, die gut ankommt und sich in rund 12.000 neu gewonnenen Kunden in diesem Jahr niederschlägt: Die IKK versichert derzeit 160.970 Mitglieder und deren 44.659 Familienangehörige.
Für 2008 hat sich die Krankenkasse des Handwerks in Berlin und im Land Brandenburg ein zentrales Ziel gesetzt: Es gilt - trotz gegenläufiger Tendenzen bei der Finanzentwicklung im Gesundheitswesen - das kommende Jahr finanziell gesichert abzuschließen und die Einführung des geplanten Gesundheitsfonds zu meistern. Und zwar dauerhaft wettbewerbsfähig, also ohne finanzielle Zusatzbelastungen für die IKK-Versicherten.
Ein durchaus ehrgeiziges Ziel, angesichts der trotz Reform weiter oder wieder steigenden Ausgaben in zentralen Leistungsbereichen: Auch die IKK sieht sich nach kurzfristiger Beruhigung durch die neue Gesetzgebung unter dem Strich wieder Steigerungen von rund 10 % bei den Arzneimittelausgaben in diesem Jahr gegenüber. Zudem wird auch die IKK im kommenden Jahr mit der Neuordnung der Ärztevergütung unmittelbar konfrontiert sein. Hinzu kommt erneut die Herausforderung, die Ausgaben im nach wie vor Kosten treibenden Krankenhaussektor in und um Berlin schrittweise weiter zu dämpfen.
Dem gegenüber stehen jedoch erfreuliche Ergebnisse bei der erfolgreichen Entwicklung und Umsetzung neuer Angebote für die IKK-Versicherten: So wird es nach 'Hausarzt Plus' im Land Brandenburg ab sofort ein leistungsstarkes Hausarztprogramm auch für Berliner IKK-Versicherte geben; die entsprechende Vereinbarung gemeinsam mit der AOK Berlin und den Berliner Hausärzten wurde am 19. November per Unterschrift besiegelt.
Und auch die Palette aller derzeit möglichen, strukturierten Versorgungsprogramme (DMP) für chronisch Kranke deckt die IKK mit Verträgen zu allen sechs Diagnosen in Berlin und im Land Brandenburg inzwischen komplett ab. "Wir sind uns bewusst, dass die weit reichenden Veränderungen ab 2008 uns in allen Planungsbereichen höchsten Einsatz abverlangen werden, um die Kasse nach 2009 dauerhaft erfolgreich am Markt zu platzieren. Mit einigem Optimismus sehen wir jedoch angesichts unserer Potenziale in erster Linie die Chancen. Wir setzen auf finanzielle Stabilität und auf weiteren Mitgliedergewinn," fasste Detlef Baer, Vorsitzender des IKK-Verwaltungsrates, die gestrigen Diskussionsergebnisse zusammen.