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 IKK Brandenburg und Berlin

Hilfsmittel 

Hilfsmittel machen es Ihnen leichter, mit einer Behinderung oder den Folgen einer Krankheit zu leben. Zu den Hilfsmitteln zählen unter anderem auch Hörgeräte, Kompressionsstrümpfe, orthopädische Schuhe, Inhalationsgeräte und Rollstühle.

Die IKK übernimmt die Kosten bis zu den vorgeschriebenen Höchstgrenzen. Wie viel das bei den einzelnen Hilfsmitteln ist, darüber geben Ihnen unsere Mitarbeiter bei der IKK gerne Auskunft. Fragen Sie nach und lassen Sie sich beraten! Sie zahlen je Hilfsmittel 10 Prozent dazu, mindestens 5 und höchstens 10 Euro - ausgenommen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln, zum Beispiel Inkontinenzhilfen, beträgt die Zuzahlung 10 Prozent im Monat, aber maximal 10 Euro. Diese Zuzahlungen werden auf die Höchstgrenze der Zuzahlungen im Kalenderjahr angerechnet.   Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen darf die IKK seit 2004 nur noch bei Jugendlichen bis 18 Jahre und bei schwer Sehbehinderten bezuschussen.  

Einheitliche Festbeträge

Für bestimmte Hilfsmittelgruppen gelten seit dem 1. Januar 2005 erstmals bundesweit einheitliche Festbeträge, das heißt Obergrenzen für die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Dazu gehören Hilfsmittel zu Kompressionstherapie (Stützstrümpfe), Hör- und Sehhilfen, aufsaugende Inkontinenzhilfen, Stomaartikel (für einen künstlichen Darmausgang) und Einlagen.  

Hohe Produktqualität gesichert

Bei der Ermittlung der Festbeträge haben sich die Krankenkassen nur an den Preisen von hochwertigen Produkten orientiert, die jeweils bestimmte Qualitätsstandards erfüllen. Wenn Sie Hilfsmittel aus einer der oben genannten Gruppen benötigen, können Sie also auch nach Inkrafttreten der Obergrenzen mit geeigneten, qualitativ hochwertigen Produkten versorgt werden, ohne dass Sie Mehrkosten übernehmen müssen.  

Wirtschaftliche Versorgung ermöglicht Einsparungen

Die Einführung der Festbeträge war notwendig geworden, weil in den letzten Jahren bei den betreffenden Hilfsmitteln unerklärliche und teilweise sehr große Preisunterschiede aufgetreten sind. Auffällig war dabei vor allem, dass die Produkte großer Unternehmen häufig sehr viel teurer waren als qualitativ gleichwertige Artikel kleiner Hersteller. Bei einzelnen Produkten betrug die Preisspanne sogar über 200 Prozent. 1991 lagen die Ausgaben der Krankenkassen für Hilfsmittel bundesweit noch bei rund 2,94 Milliarden Euro, in 2003 waren es bereits 5,4 Milliarden Euro. Mit den Festbeträgen wollen die Krankenkassen die Hilfsmittelversorgung wieder wirtschaftlicher machen. Es wird ein Einsparvolumen von ca. 80 Millionen Euro erwartet.

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