Rund 25.000 IKK-Versicherte haben ihre neue Gesundheitskarte (eGK) mit Lichtbild inzwischen erhalten. Nach ersten Rückmeldungen aus dem Praxisalltag läuft der Systemwechsel nahezu problemlos. Die technischen Möglichkeiten der elektronischen Karte sind aber noch ausbaufähig.
Im Frühjahr 2011 hat die IKK damit begonnen, die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für ihre Versicherten vorzubereiten. Verbunden mit dem ersten Bericht dazu in ikk ganz nah 01/2011 und per persönlichem Anschreiben hatten wir Sie um Ihre Mithilfe gebeten. Denn das Besondere an der neuen Karte ist zunächst Ihr persönliches Portrait darauf; das machte die Übersendung und die elektronische Verarbeitung eines geeigneten Fotos von Ihnen notwendig. Schon in der Sommerausgabe von ikk ganz nah konnten wir einen beachtlichen Rücklauf der übersandten Lichtbildformulare und zahlreiche Foto-Uploads via Internet vermelden. Inzwischen sind weit über 100.000 Ihrer Fotoportraits bei uns gespeichert - und täglich treffen weitere ein. Die zuständigen Kollegen der IKK-Datenverarbeitung danken allen Versicherten, die das Verfahren bisher so bereitwillig unterstützten, herzlich und bitten alle Übrigen, Ihr Foto so bald wie möglich nachzureichen!
Die IKK ist - wie andere Kassen - gesetzlich verpflichtet, Krankenversichertenkarten künftig nur noch als eGK mit einem Lichtbild auszugeben. Das bedeutet einen gewissen Aufwand für Sie und Ihre Kasse. Dafür schützt diese Personalisierung der Karten Sie als Versicherte zum Beispiel bei Verlust vor missbräuchlicher Verwendung.
Im kommenden Jahr 2012 will die IKK alle Versicherten auf die eGK umstellen und damit die Ausgabe der alten Krankenversichertenkarte beenden. Mit der Zusendung ihrer persönlichen eGK erhalten Sie übrigens ein IKK-Informationsfaltblatt, in dem wichtige Einzelheiten zur Kartenverwendung noch einmal für Sie zusammengestellt und Kontaktdaten für Rückfragen genannt sind.
IKK-Versicherte, die bereits Erfahrungen mit der eGK gemacht haben, geben fast durchweg positive Rückmeldungen. Schwierigkeiten beim Einlesen der Karte in der Arztpraxis gab es nur in ganz wenigen Fällen, keine davon war auf Fehlfunktionen der Karte zurückzuführen.
Die Chips der eGK, die jetzt im Umlauf sind, enthalten einstweilen noch nicht mehr Daten als die bisherigen Krankenversichertenkarten. Der geplante Online-Datenaustausch wird erst in naher Zukunft erfolgen. Das betrifft zurzeit auch noch die Möglichkeit, die sogenannten Personen-Stammdaten online zu ändern. Ihre Adresse zum Beispiel, aber auch Ihr Mitgliedschaftsverhältnis zur IKK Brandenburg und Berlin können aber zu einem späteren Zeitpunkt beim Einlesen der Karte (z.B. beim Arzt) automatisch aktualisiert werden. Bis es soweit ist, versorgt Ihre IKK Sie bei Änderungen jedoch gern wie bisher mit einer neuen Karte!
Weitere, freiwillig nutzbare Dienste sind ebenfalls in Vorbereitung und können später von Ihnen wunschgemäß ausgewählt werden. Hierzu zählen unter anderem die Speicherung von Notfalldaten (Allergien, Blutgruppe, Arzneimittelunverträglichkeiten) und der Datenaustausch zwischen Ärzten (elektronische Weitergabe relevanter Befunde und Laborergebnisse). Für alle Anwendungen wird ein Höchstmaß an Datensicherheit gewährleistet, in dem das von anderen elektronischen Karten bekannte PIN-Verfahren den nötigen Schutz garantiert.
Übrigens: Auf der Rückseite Ihrer eGK finden Sie weiterhin die Europäische Gesundheitskarte, die Ihnen auch in Zukunft die Behandlung im europäischen Ausland erleichtert!
Für Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte wenden Sie sich einfach an das IKK-Servicetelefon, gebührenfrei unter (0800) 88 33 2 44.